Einträge mit Tag "Universität St. Gallen"

Adrian Locher | 12. März 2009 15:49 | Kategorie Adrian's, Announcements

START Summit 2009

istock_000005879951xsmall

Eine Tradition wird fortgeführt. Seit dem ersten “START Forum” 1997 gab es zahlreiche und immer wieder sehr erfolgreiche “Gipfeltreffen” wo Studierende und Unternehmer für einen (manchmal auch mehrere) Tage zusammengebracht wurden. Die Themen und Aufhänger waren sehr unterschiedlich, die Grundüberzeugung aber immer dieselbe: Studierende für das Thema Unternehmertum begeistern und Kontakt zu erfolgreichen Unternehmern zu bieten.

Nun ist es wieder soweit. Zum Thema „One World. Million Trends. How do we cope with our entrepreneurial future?“ findet der diesjährige START Summit 2009 am 16. April 2009 in St. Gallen statt. Organisiert wird der Summit vom aktuellen Team von START St. Gallen. START ist eine studentische Organisation die sich ganz dem Unternehmertum als Thema gewidmet hat und deren Mitglied ich am Rande bemerkt zwischen 2004 und 2006 auch war.

Das Team hat es auch dieses Jahr wieder geschafft, hochkarätige Persönlichkeiten für das Event zu gewinnen:

  • Christoph Blocher (Unternehmer und Bundesrat a.D.)
  • Dr. Henri B. Meier (Gründer HBM Bioventures)
  • Marc Bürki (Gründer/CEO Swissquote)
  • Nicolas Berg (Gründer Borsalino)
  • Hermann Arnold (Gründer umantis)
  • Guido Honegger (Gründer green.ch)
  • uvm. die gesamte Liste findet sich im Programm

Das Programm des Tages ist auch dieses Jahr wieder sehr vielfältig und wird abgewechselt von Workshops, Paneldiskussionen und Spirit Speeches. Neu ist dieses Jahr, dass erstmalig ein START-eigener Award verliehen wird: der START Innovation & Sustainability Award.

Mehr Infos zum Event und zur Anmeldung gibts auf der Website des START Summit 2009.

Die Events welche ich selbst miterlebt/-gestaltet hatte – den Summit 2004 (der auf dem Säntis stattgefunden hat!!) sowie den Summit 2006 (im Forum Lilienberg, mit anschliessender Schifffahrt auf dem Bodensee) habe ich auf jeden Fall in sehr guter Erinnerung. Und deshalb freut es mich dieses Jahr ganz besonders, mal wieder dabeisein zu dürfen!

Wieviel Verbundenheit die START Alumni der Sache noch immer entgegenbringen zeigt übrigens auch ganz schön der Blogbeitrag zum Thema bei startwerk, wo sich unter anderem auch Bettina Hein, die Gründerin von START zu Wort meldet!



Adrian Locher | 12. Dezember 2008 13:08 | Kategorie Adrian's

HSG Alumni Berlin in der Schweizer Botschaft

Gestern durfte ich dem Treffen der HSG Alumni Berlin beiwohnen. Dieses fand an bester Adresse, in der Schweizer Botschaft in Berlin statt. Gastgeber war Botschafter Christian Blickenstorfer, der mit einem Vortrag über die Beziehung Deutschland-Schweiz sowie mit Anekdoten aus der Geschichte der Schweizer Botschaft zuerst erstklassig unterhielt und anschliessend von seinem Koch kulinarisch verwöhnte.

Ein kleiner Auszug aus der turbulenten Geschichte des Hauses in welchem sich die Schweizer Botschaft befindet: Die Schweiz hatte das Gebäude 1919 von der Familie eines Artzes gekauft, der das Haus 1870 erbaut hatte. In der Zeit nach Hitlers Machtergreifung sollte das Haus eigentlich abgerissen werden, denn Hitlers Architekt Speer hatte für die Umgebung um den Reichstag ja mit seiner “Halle des Volkes” grosse Pläne. Der Schweiz wurde im heutigen Botschaftsviertel beim Tiergarten Ersatz angeboten. Die Schweiz weigerte sich jedoch, das Haus aufzugeben und so blieb die Botschaft erstmal da. Während dem zweiten Weltkrieg wurde das Haus wie durch ein Wunder nicht zerstört, anders als die gesamten umliegenden Häuser. Das Haus erlitt zwar einen Volltreffer, die Fliegerbombe ist aber nicht explodiert, sondern lag im Keller im Vorratsraum. Von dort aus haben dann Botschaftsangestellte die Bombe eingewickelt in eine Wolldecke ins Freie getragen. Nach dem Ende des Kriegs verlor die hervorragende Lage direkt gegenüber dem Reichstag jegliche Bedeutung da die Regierung nach Bonn übersiedelte. Die Schweiz versuchte darauf in den 60er Jahren das Haus mehrmals zu verkaufen. Das gelang jedoch nicht. Als 1990 ein Kaufangebot vom damaligen Bundeskanzler Kohl reinflatterte wurde man deshalb doch etwas misstrauisch und fand dann schnell heraus, dass für die Gegend Grosses geplant war. Denn wie man weiss, ist nach der Wende die gesamte Regierung wieder nach Berlin umgezogen und es enstand ein gigantisches Regierungsviertel in dessen Mitte die Schweizer Botschaft heute steht. Dem Vernehmen nach soll Jassir Arafat bei einem Besuch zu Schröder gesagt haben “also die Schweizer sind ja schon immer an der ersten Adresse”. Woraufhin im dann Schröder entgegnete, dass die Schweizer schon vor der deutschen Regierung dagewesen seien..