Gezwitscher aus der zweiten Reihe
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Der soziale Druck nimmt mal wieder zu und obwohl mitten in der Internetszene unterwegs, gehöre ich ja im Bereich der sozialen Medien jeweils nicht zu den Early Adoptern. Vielmehr schaue ich zuerst ein wenig zu und versuche das Potenzial abzuschätzen.
Twitter – DER Microblogging Dienst schlechthin – ist für mich ein noch sehr zweischneidiges Schwert. Einerseits finde ich es komplett überflüssig, alle paar Sekunden zu erfahren, ob Freund A nun auf der Toilette sitzt und sich auf seinem iPhone gerade einen spannenden Beitrag auf Spiegel Online durchliest. Genauso wenig bringts mir eigentlich auch wenn ich erfahre, dass Freund B nun gerade auf der Google Party am WEF herumhopst. Und trotzdem hat Twitter etwas sehr elegantes, unglaublich schnelles und einfaches. Es ist die Beschränkung auf 140 Zeichen welche das Senden und Empfangen dieser Nachrichten spannend macht und zugleich der Newsticker-Charakter. Wenn ich mag, kann ich ihn einschalten und kriege so live vieles aus der Welt aus erster Hand direkt mit. Und wenn ich dann vom News Overflow wieder genug habe, schalte ich es einfach wieder aus. Im Wissen, dass die wirklich wichtigen Dinge dann entweder noch 142 Mal von anderen Twittern wiederholt werden oder ich sie dann eben auch in einer gefilterten Newsquelle wiederfinde.
Ein weiterer Aspekt ist natürlich der Nutzen des Tools als Instrument des Onlinemarketings. Es ist hier neben Newslettern, Blogs und Social Networks ein weiterer sehr einfacher und gleichzeitig effizienter Kanal, interessierte User und Kunden direkt zu erreichen. Unsere Kollegen von smaboo in Berlin zeigen hier schon ziemlich professionell wie das geht, mit Mrs. smaboo.
Ach ja und für diejenigen die es interessiert, falls ich mal auf der Toilette sitzend spannende Artikel finde, hier gehts zu meinem privaten Twitter Profil.
Update: Habe übrigens gerade auf deutsche-startups.de einen interessanten Artikel zum Thema Twitter gefunden, den ich hier nicht vorenthalten möchte.
Update 2: Von Nico Luchsinger habe ich auf NZZ (dank seinem Hinweis per Twitter) gerade seinen eigenen Artikel zum Thema Twitter entdeckt.

















