Startup Weekend Interlaken v 1.0
Nun hat es endlich stattgefunden, das langerwartete, erste Startup Weekend in Interlaken. Das Format war in Anlehnung an die diversten Startup-Formate entstanden, mit dem Ziel, eine sehr kleine, familiäre Plattform zum Austausch über Geschäftsmodelle zu bieten. So wurden denn auch “nur” 20 Personen eingeladen (vollständige Teilnehmerliste in Philippes Blog), von denen 5 ihr Unternehmen vorstellen und zum Geschäftsmodell sowie zu aktuellen Herausoforderungen vom Plenum Feedback einholen.
Dies war sehr spannend, da die Unternehmensvorstellungen anders als an einem Barcamp oder an einer Startuplounge sehr offen und ehrlich, weniger in Form von Pitches gehalten wurden. Dies war natürlich dem kleinen, vertraulichen Rahmen zu verdanken, hatte dadurch aber insgesamt den Effekt, dass natürlich wertvolleres Feedback gekommen ist.
Auch ich hatte neben Philippe Willi (Outdoor Interlaken), Christian Hirsig (Atizo), Markus Gander (infoklick.ch) und Maik Lustenberger (Stadtfuchs) die Gelegenheit, dieses Format für Feedback für smaboo zu nutzen. Geblieben sind mir – neben den Feedbacks auf smaboo – vor allem folgende Eindrücke: An Outdoor Interlaken finde ich die Skalierbarkeit von Abenteuer-Trips sowie die Möglichkeiten mit einer Online-Strategie ein weiteres Wachstumsfeld zu erschliessen, sehr spannend. Atizo finde ich mit dem Open Innovation Ansatz sowieso eine tolle Geschichte – die zimtkorn hat ja bei der Schweizerischen Post ein ähnlich gelagertes Projekt (zimtblog-Artikel) durchgeführt und wir sind aktuell mit Christian in Gesprächen über ein Jointventure. Markus Gander gab mit der Vorstellung von infoklick und den Eigenheiten der Finanzierung von sozialen Projekten einen faszinierenden und von vielen Anekdoten durchzogenen Einblick in die Welt der Jugendförderung, die eben nicht erst bei den Problemen, sondern schon weit vorher ansetzt (dafür hat er ja vergangenes Jahr den Award für Social Entrepreneurship der Schwab Foundation gewonnen – zimtblog-Artikel). Stadtfuchs schliesslich überzeugte durch ein einfaches, aber technisch sehr ausgereiftes Ressourcenmanagementsystem, mit welchem beispielsweise private Parkplätze als öffentliche Parkmöglichkeiten vermietet werden können.
Nachdem am Samstagabend selbstverständlich auch das Interlakner Nachtleben ausführlich studiert wurde, gings dann am Sonntag wie geplant mit Outdoor Interlaken aufs Wasser. Und zwar gleich zweimal: am Morgen waren wir auf einem dreistündigen Rafting-Trip durch die “Lütschine”. Am Nachmittag gings dann gleich weiter mit einem sehr erfrischenden Canyoning-Ausflug im Saxetenbach. Einige Impressionen..

Highlight eines jeden Rafting-Trips sind natürlich die Stromschnellen..

.. die für sehr amüsante Gesichtsausdrücke..

.. und manchmal auch unfreiwilliges Aussteigen aus dem Gummiboot bewirken. Obwohl es sich hier – wie Philippe sagte – nur um ein Mann-über-Bord-Manöver zu “Schulungszwecken” handelte..

Beim Canyoning sind die Schluchten hoch und man erfährt die ungeheure Kraft des Wassers sehr schnell am eigenen Leib..

.. springend, ins Wasser hüpfend und abseilend begingen wir den Saxetenbach..

.. weil das Abseilen unseres Guides John etwas eleganter aussieht, sei er hier als Beispiel gezeigt..

.. das Posieren gehört beim Abenteuersport natürlich dazu..
Ein rundum gelungenes Event! Sicher ist, es wird Version 2 geben, in ähnlichem Rahmen.. Ganz herzlichen Dank auch nochmals an die Sponsoren und Tour-Guides Jon Fauver und Beni Steuri von Outdoord Interlaken!






