Adrian Locher | 6. März 2009 10:51 | Kategorie Adrian's, Business, Zimtkorn intern
Gerade eben durch einen Tipp von Tobias entdeckt: ‘Six ways to make Web 2.0 work‘ bei McKinsey Quarterly.
Die Key Findings sind sicherlich nicht revolutionär und auch nicht neu, aber treffen die Punkte meiner Ansicht nach sehr genau:
1. The transformation to a bottom-up culture needs help from the top.
2. The best uses come from users—but they require help to scale.
3. What’s in the workflow is what gets used.
4. Appeal to the participants’ egos and needs—not just their wallets.
5. The right solution comes from the right participants.
6. Balance the top-down and self-management of risk.
Im soeben angelaufenen Folgeprojekt von Postidea bei der Schweizerischen Post, welches – nomen est omen – Postidea 2.0 heisst, machen wir gerade sehr spannende Erfahrungen was es heisst, in einem Unternehmen mit 55′000 Mitarbeitern mit Web 2.0 Mechanismen zu arbeiten. Denn hier führen kleine Effekte plötzlich zu sehr grossen Resultaten und können erhebliche Potenziale entstehen lassen. So führt beispielsweise die Beteiligung der Mitarbeiter an einem kollaborativen (über eine offene Webplattform organisiertes) Ideenmanagement zu zwei ganz zentralen Resultaten:
1. Ressourcen werden geschont: Ideen und Geistesblitze werden von den Mitarbeitern auf einer offenen, auf Kollaboration basierenden Webplattform eingestellt und von anderen Mitarbeitern bewertet und weiterentwickelt. Die Ideen kommen dadurch in einer ausgereifteren Form in eigentlichen, klassischen Ideenmanagement-Prozess. Ein Web 2.0 basierendes System unterscheidet sich also hinsichtlich der benötigten Ressourcen für das Ideenmanagement massgeblich von einem “Briefkasten-System” (egal ob online oder offline), wo Ideen von einer Person eingereicht und vom Ideenmanager beurteilt werden.
2. Die Mitarbeiterbeteiligung am Ideenmanagement steigt: In den meisten Unternehmen sind es 5 bis 10% der Mitarbeiter, welche Ideen einbringen. Die restlichen interessieren sich meistens nicht stark dafür bzw. haben das Gefühl “nicht genügend wertvolle Ideen” zu haben. Mindestens 80% aller Mitarbeiter können aber zumindest bestehende Ideen bewerten oder weiterentwickeln. So wird die Reichweite des Ideenmanagements systematisch erhöht.
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Tags: Die Schweizerische Post, Ideen Management, indito, Innovation, Postidea, Web 2.0
Adrian Locher | 23. Oktober 2007 13:31 | Kategorie Business, Zimtkorn intern
Die zimtkorn konnte das Pilotprojekt für indito bei der Schweizerischen Post erfolgreich abschliessen, wie im Newsbereich nachzulesen ist (postidea.ch / indito erfolgreich abgeschlossen, Neuer Kunde: Die Post).
Mit postidea.ch wurde bei der Schweizerischen Post interne Ideen-Kampagne anlässlich der Euro 08 auf Basis einer Intranetplattform ins Leben gerufen. Das von der zimtkorn entwickelte, angepasste und implementierte Tool indito wirkt dabei als wesentlicher Bestandteil. indito ermöglicht die Erfassung und kollaborative Weiterentwicklung von Ideen anhand eines web-basierten Online-Brainstorming-Tools, welches auf den bewährten Web2.0-Mechanismen aus Mitmachen und Involvement fusst.
Über indito können also Ideen in Teams entwickelt, bewertet, evaluiert sowie auch weiterentwickelt werden. Somit wird auch dem grösseren Teil von Mitarbeitern Rechnung getragen, die sich selbst zwar die Einbringung von neuen Ideen nicht ganz zutrauen, aber trotzdem über die Weiterentwicklung und/oder Bewertung von fremden Ideen sehr wertvolle Inputs liefern können.

Nutzen
- Wertschöpfung – indito schont teure Ressourcen. Effizienz- und Effektivitätssteigerung für das Ideen-Management durch ausgereiftere, bereits weiterentwickelte und bewertete Ideen.
- Empowerment – indito motiviert. Mitarbeitende wirken aktiv im Innovationsprozess mit und werden befähigt, ihre eigenen Geistesblitze und ihr Fachwissen einzubringen.
- Qualität und Priorisierung – indito evaluiert und verbessert. Vorevaluation, Relevanzbewertung und Anreicherung in einer frühen Phase steigert Qualität und Perspektiven einer Idee markant.
- Inspiration – indito bringt Ideen an einen Ort. Transparente und semantisch vernetzte Ablage der Ideen ermöglicht eine zeitlich unabhängige Betrachtung und Verknüpfung von Ideen.
- Einfachheit – indito ist intuitiv. Elementare Internetkenntnisse genügen um indito zu bedienen. Interaktionen sind sofort im System ersichtlich. Das senkt die Hemmschwelle, um Geistesblitze einzugeben.
- Virale Effekte. Mitarbeitende werben für ihre Idee und versuchen durch Argumentationen andere für ihre Idee zu gewinnen.
Weiterführende Informationen: Referenzbeschrieb Post
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Tags: Die Schweizerische Post, Ideen Management, indito, Online Brainstorming, Web 2.0
Adrian Locher | 9. September 2006 13:57 | Kategorie Zimtkorn intern
Ein ganz normaler Samstag, wo das Büro – wie so oft – gegen einen bequemen Starbucks-Sessel ausgetauscht wird. Da kann man
- arbeiten an Projekten wie beispielsweise diesem hier (mehr dazu gibts übrigens in diesen Wochen an dieser Stelle)
- sich amüsieren über Ausartungen im Web2.0-Universum wie dieser hier bei openBC, wo sich eine humoristische Diskussion in Spähren entwickelt, die bereits ahnen lassen, dass das Internet mittlerweile wirklich ein guter Querschnitt durch die Gesellschaft ist, inklusive mehr oder weniger schlauen und teilweise leicht psychopathischen Leuten
- mit Tobias von PanMundo.com chatten und über Franchising-Konzepte in den USA diskutieren (Insider werden hier nun wissen um was es geht)
- sich wundern ob es angesichts der bald 100 Millionen existierenden Websites bald einen neuen Berufsstand, jener der Webguides gibt, die einen bei den Streifzügen durch qualifizierten Rat unterstützen – übrigens gibts eine Suchmaschine die genau darauf setzt..
- über die Strategie für den Blog STARTup Stories, welchen die zimtkorn in Zusammenarbeit mit der STARTglobal Foundation und Andreas Brenner realisiert, nachdenken
- mich aufs neue amüsieren mit Clips von myVideo
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Tags: indito, panmundo.com, Starbucks, START, STARTglobal Foundation, startupstories.ch