Einträge mit Tag "Weihnachten"

Adrian Locher | 16. März 2010 9:38 | Kategorie Zimtkorn intern

Video: zimtkorn xmas Event 2009



Philippe | 9. Januar 2010 18:26 | Kategorie Business

zimtkorn Event 2009 Berner Oberland

Am 19./20. Dezember 2009 fand nun schon das dritte zimtkorn Weichnats-Event (xmas 07, xmas 08) im Berner Oberland statt. Diesmal ging es in die Brochhütte (am anderen Ende der Welt). Eigentlich wäre dieser zimtkorn Event als eigentliches “Sky Diving Super Mega Event” geplant gewesen, leider waren aber die Wetterbedingungen an beiden Tagen schlecht. Einmal war es an der Absprungstelle ca. minus 35 Grad kalt und am anderen Tag war es immer noch so kalt, plus die Windstärke war viel viel zu stark. Dennoch hatten wir in der Brochhütte eine super Zeit, haben gut gegessen und getrunken (Raclette-Meister Ronny und einiger Improvisation mit Cheminée und Teelichtern sei dank), mit der Axt Holz geschlagen (Adi: you are a machine!), gejasst und alles was man in so einer Hütte an einem kalten Winterabend halt sonst noch so macht.. Wie immer war ich als Erster im Bett. Nach der Lobhornhütte (2007), einem Kuhstall (2008, Chüematte, Beatenberg), war die Brochhütte eine der klar luxuriös ausgestatteten Hütten.

Am nächsten Tag ging es dann auf eine Schneeschuhtour mit unserem Guide, Ronny Marti. Ronny ist seit dem 1. Event mit dabei und wird so lange wir uns es leisten können, sicherlich auch noch dabei bleiben. Er macht wirklich einen tollen Job!

Als wir alle fix und fertig beim Outdoor Interlaken Bus ankammen, sprang der Motor allerdings nicht mehr an. Wir mussten mit einem anderen Bus abreisen und der Minibus ist in Reparatur. Das war quasi der abschliessende Teil des Adventures – ich selber habe mich, so wie ich halt bin, etwas (vielleicht auch etwas mehr) natürlich aufgeregt.

Dennoch ein super Anlass und ich freue mich schon auf den zimtkorn Event 2010! Danke ans zimtkorn Team für die super Arbeit im 2009.

Hier einige Impressionen:



Adrian Locher | 24. Dezember 2009 16:49 | Kategorie Zimtkorn intern

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr..

.. wünschen wir unseren sehr geschätzten Kundinnen und Kunden, den Lesern unseres Blogs und überhaupt allen die uns kennen! :)

zimtblog_xmas09

Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück, in welchem uns schöne Projekte viel Spass bereitet haben. Mit viel Freude erwarten wir deshalb das kommende 2010. Auch im neuen Jahr werden wir wir alles geben, unseren Kundinnen und Kunden Projekte in der definierten Timeline, innerhalb des Budgets und im Scope zu liefern.

Wir wünschen euch allen wunderschöne Weihnachtstage im Kreise eurer Familien und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches, glückliches und gesundes neues Jahr!



Adrian Locher | 14. Januar 2009 20:52 | Kategorie Zimtkorn intern

Weihnachtsevent 2008

zimtkorn Weihnachten

Und endlich sind sie da, die langersehnten Fotos von unserem Weihnachtsevent mit der zimtkorn, am Wochenende direkt vor Weihnachten. Wie auch bereits letztes Jahr wurde das Event wiederum von Outdoor Interlaken organisiert und fand auf dem Niederhorn statt.

Und wie auch bereits letztes Jahr, können wir das Event ganz klar wieder als Highlight des Jahres kategorisieren, wenn auch natürlich das zimtkorn Event im Sommer in Berlin auch toll war. Aber so eine Schneeschuhwanderung und anschliessende Übernachtung in einer einfachen Hütte, im Nirgendwo im Schnee unter Sternen, das ist schon einsame Spitzenklasse.

Und weils auch schon letztes Jahr so toll war, so wollten wir doch dieses Jahr noch einen drauflegen: deshalb gings also am Sonntag nicht einfach mit dem Schlitten wieder ins Tal, sondern vielmehr aufgehängt an rund 50qm Stoff hoch durch die Lüfte. Ganz genau, mit einem Tandem-Gleitschirmflug vom Niederhorn bis nach Interlaken hinunter, mit stilgemässer Landung auf der Höhematte direkt vor dem pompösen Victoria Jungfrau. Wie erwartet, zogs das zimtkorn-Team dann aber nicht in das stilvolle Hotel, sondern ins direkt daneben gelegene Hooters..

Wie man bei so einem genialen Event nächste Weihnachten dabei sein kann? –> jobs@zimtkorn.ch

Und nun die langersehnten Impressionen..



Adrian Locher | 24. Dezember 2007 11:15 | Kategorie Zimtkorn intern

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches 2008

Mit Impressionen von der zimtkorn Schneeschuhwanderung im Berner Oberland (powered by Outdoor Interlaken) und den besten Wünschen für die Festtage, verabschieden wir uns in diesem Jahr von unseren Kunden, Geschäftspartnern und Freunden. Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen und die vielen schönen Projekte. Nach einigen erholsamen Tagen über Weihnachten freuen wir uns darauf, auch im neuen Jahr wieder mit viel Energie und Elan neue Herausforderungen anzugehen!

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Adrian Locher | 22. Dezember 2006 11:35 | Kategorie Zimtkorn intern

merry christmas and a happy new year!

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Wir dürfen an dieser Stelle auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2006 zurückschauen und möchten diese Gelegenheit nochmals nutzen, unseren Kunden, Geschäftspartnern und Freunden für die gute Zusammenarbeit und viele spannende Projekte zu danken. Wir wünschen Ihnen allen wunderschöne Festtage im Kreise Ihrer Lieben und schliesslich einen fulminanten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches 2007. Wir wissen jetzt schon: Es wird ein spannendes Jahr!

Herzlichen Dank an unsere Geschäftspartner
Jürg Grau, Grau Consulting / swissweb.tv GmbH
Giro Fazio, Swiss IT Solutions
Paolo Sebben & Philipp Inderbitzin, at rete / Effectas
Angela Herrmann & Günther Widmann, METRIKS
Ivo Frey, deep
Mike Wieland, Palindrom
Christian Gubser, Ancoso
Annette Rahm & Andreas Thiele, Prosecus
Willy Graf & Adrian Bischof, swoffice AG
Christian Bertschy, divio
Philipp Schmid & Heinz Zürcher, swissfeel

Herzlichen Dank an unsere Kunden
5th Avenue Partners
ADJI Computer GmbH
Advokatur Pablo Duc
Agrosoft
Anna Engeler
Architekturbüro Vetsch AG
Artek AG
aviaXpert GmbH
Biomilchpool GmbH
Bluecom Ltd.
Boston Consulting Group
Brandvision
Brühlmann IMR Consulting
Clubcenter GmbH
CMB Licht AG
crazyeventik
Credor Treuhand
detron AG
Dorfzytig Raschle & Hohl
DSS Data Security Silvestri
EasyParking
EHC Kloten Sport AG
Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Rüti
FC Dietikon
FDP Andwil
Fidevision AG
Fiske Media, Inc.
FSO Flugschule Ostschweiz GmbH
FU Br 41, Armee Schweiz
Gastroenterologie Zollikerberg
Gemeinde St. Gallenkappel
Geneva Logic
Gebr. Schaad AG
Go Sports AG
Hasler Hermann AG
Hotel Metropole AG
Ingenieurbüro K. Vogt AG
Interamedia
jungfreisinnige schweiz jfs
Jungfreisinnige Kanton St. Gallen
Kommunikationsdesign Möri
Kompaflex AG
Landhaus Bau
Management by Media GmbH
media swiss ag
Merkli Architekten ETH-SIA
MP Management Consultants GmbH
Mr. Bumerang
nimax GmbH
Paramaze AG
PanMundo.com
PCU Network, Pioneers’ Club
PERMACO
Peter Schütz
PKZ
Power Games
PR Consulting Eberhard
Primo Treuhand AG
Residea AG
Rutz Käse AG
SaniDusch AG
Schmid Garage AG
Schweizerisches Hilfswerk für Afghanische Flüchtlinge
Schweizerischer Jerseyzuchtverein
SGWH – cheese.ch
SIBIR Haushalttechnik AG
sinXcom GmbH
Smartrek AG
Smeraldo Tours AG
SMEX AG
SoftPlay Design GmbH
SPF-HSG
START St. Gallen, Universität St. Gallen
Stöckli Rechtsanwälte
Strategy3000, Inc.
students GmbH
Swisscom Fixnet AG
Swisscom Solutions AG
Teletrust Mandate AG
Thormannovsky Tours
Tocco AG
Transliq AG
TZH
United Production GmbH
uniSGolf Golf Club Universität St. Gallen
Verein Lehrstellenbörse
von Atzigen Training
VVK Vorsorge- und Vermögenskonzepte AG
WEPRING AG
WIRAG AG
Zurich FS



Adrian Locher | 14. Dezember 2006 15:10 | Kategorie Zimtkorn intern

Zimt

Perfekt passend zur Adventszeit ein Artikel aus der “NZZ am Sonntag” vom vergangenen Sonntag, 9. Dezember 2006.

Zimt-zimtkorn
Das süsse Gift

Cumarin-Debatte hin oder her – Zimt gehört zur Adventszeit wie der Bart zum Samichlaus

Legenden rankten sich schon immer um den betörenden Stoff aus «Tausendundeiner Nacht». Von arabischen Händlern, hiess es, sie redeten «Zimt», wenn sie ungereimtes Zeug und Unsinn meinten. Um die Herkunft zu verschleiern und ihre Geschäfte zu schützen, erzählten sie, das Gewürz gedeihe auf dem Grund von Zimtseen oder in den Nestern von Zimtvögeln.

Den feinsten und besten Zimt liefert die dünne Innenrinde des echten oder Ceylon-Zimt-Baums, der in Sri Lanka und Südindien beheimatet ist und auch auf Madagaskar, den Seychellen, in der Karibik und Brasilien angebaut wird. Daneben gibt es die Kassie bzw. den Cassia- oder China-Zimt, der in China, Vietnam, Sumatra, Java und Japan kultiviert wird. Die Kassie ist leichter zu ernten, ergiebiger und günstiger als echter Zimt, sie wird in der Regel aber als solcher verkauft. Die Kassie schmeckt intensiver und schärfer, das Pulver ist gröber, die Rinde dicker und dunkler. Da sie zudem backfest ist, gibt ihr die Industrie den Vorzug, obwohl sie einen weitaus höheren Cumarin-Gehalt aufweist als der Ceylon-Zimt, der nur Spuren davon enthält. Cumarin ist das Corpus Delicti der Saison. Seitdem das Gesundheitsamt einen Richtwert von 4 Zimtsternen pro 15 kg Körpergewicht am Tag empfiehlt, isst nun (obwohl dies eine beachtliche Menge ist) bei jedem Guetsli der Zweifel mit, ob die Leber daran Schaden nehme. Wolfgang Hübner, Arzt und Co-Autor eines Zimt-Kochbuchs, kommentiert: «Wenn bereits eine Funktionseinschränkung der Leber besteht, kann sie durch Cumarin aus Cassia-Zimt verstärkt werden. Dies hat man bei Laborratten festgestellt, nicht jedoch bei Menschen.»

Bei den Herstellern werden jetzt die Cumarin-Werte von Lebensmitteln landauf, landab geprüft und Rezepturen hinterfragt. «Wir haben ein länderübergreifendes Branchenproblem», erklärt die Migros, «da in der Industrie fast überall der billigere Cassia-Zimt verwendet wird.» Der Glühweinmix, die Canella-Amaretti oder Tartuffi dolci von Globus sind Ausnahmen: Sie enthalten den teureren Ceylon-Zimt. Besser sieht die Lage im Gewürzregal aus. Zwar geben die Etiketten kaum über Sorte und Herkunft Auskunft. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es sich um Zimt aus Ceylon handelt. «Wer ganz sichergehen möchte, sollte Stangen-Zimt kaufen, am besten möglichst langen», rät Hübner: «Cassia-Zimt ist gemahlen, weil die Rinden kürzer, dicker und brüchiger sind. Je dünner die Zimtstangen geschabt sind, umso feiner und aromatischer ist ihr Duft und umso wahrscheinlicher ist es Ceylon-Zimt.»

In China wird die Kassie seit über viereinhalb Jahrtausenden als Gewürz und Heilmittel verwendet. Auch in der ayurvedischen Küche Indiens ist Zimt stark verankert. Wie schmackhaft Currys und Pilaws mit Kreuzkümmel, Zitronenschale, Zimtstangen und Gemüse sein können, lässt sich etwa im «Hiltl» kosten. Auch Kombinationen von Zimt, Koriander, Kardamom, Chili, Muskat oder auch Kakao haben ihren Reiz. Die pikante Schokoladensauce der Mexikaner, die sie zu Poulet servieren, feurig-fruchtige Lammtajines, Couscous oder Taubenpastillas mit Zimt, wie sie die Marokkaner lieben, liefern den Beweis.
Nur in der deftigen Küche Mitteleuropas ist Zimt stiefmütterlich vertreten, so sehr man ihn auch im Bereich des Süssen mag. Dabei war Zimt im Mittelalter in unseren Breiten ein gängiges Gewürz, das in manchem alten Rezept die Zeit überdauert hat. Etwa für Sauerbraten, Blutwurst oder Wildgerichte. Doch im Zuge des Küchenkosmopolitismus zieht die Stange aus dem Morgenland nun auch in der gehobenen europäischen Gastronomie ihre Kreise und darf schon einmal Fisch, Muscheln oder Pasta verfeinern. Dennoch: Angst vor einer Vergiftung muss man nicht haben. Wirklich geschadet hat das Gewürz in den fünftausend Jahren Zimtküche noch keinem – egal, ob echter oder China-Zimt.

Ingrid Schindler



Adrian Locher | 18. Dezember 2005 19:00 | Kategorie Business

Sonntag: Weihnachten mit einem projezierten Weihnachtsbaum

Man stelle sich das vor: Es ist der 24. Dezember, das Licht in der Stube gedämmt, der Duft von Guetzli und brennenden Kerzen erfüllt den Raum. In der Mitte des Wohnzimmers steht hell erleuchtet ein prächtig geschmückter Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen. Nur: Einzig der Duft der Guetzli ist echt, nicht aber der Baum und der Duft nach brennenden Kerzen. Der Baum wird von einem winzigen 3D-Hologramm-Projektor virtuell in den Raum konstruiert und der Duft künstlich generiert. Nun, ich gebe zu, dass ich persönlich ganz sicher nie Kunde einer solchen Lösung werde, einfach weil ich mich sonst schon mit genügend virtuellen und elektronischen Dingen abgebe und das Prozedere von der Auswahl bis zum Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums für mich einfach zu Weihnachten gehört. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass uns ähnliche Lösungen in einigen Jahren zur Verfügung stehen werden und – noch viel wichtiger – dass diese auch gekauft werden. Wieso? Nun, die Erklärung erübrigt sich nach dem Lesen der nachfolgenden Geschäftsmodellen.

Blue Nile – Diamanten im Internet. Diamanten und Schmuck übers Internet kaufen? Niemals. Das dachten sich zumindest auch die meisten Leute, als Blue Nile 1999 startete, mit ebendiesem Geschäftsmodell. Sie verkaufen einzig und allein über einen Distributionskanal; den Onlineshop. Anschauen, auswählen, bezahlen und liefern lassen, das alles funktioniert. Blue Nile erzielte im 2004 einen Umsatz von mehr als 150 Mio. $ und verfügt moentan über eine Marktkapitalisierung von mehr als 700 Mio. $. Natürlich ist das im Vergleich zu einem klassischen Retailer wie Tiffany’s immer noch relativ wenig, doch im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten bewegt sich Blue Nile in einer Nische, zumindest die starke Ausrichtung auf ein Kundensegment angeht: Männer zwischen 20 und 35. Diese zeigen denn auch eine sehr hohe Affinität zum Schmuckkauf übers Internet. Sehr interessant ist vor allem auch die Tatsache, dass sich die Käufe über den Onlinekanal keineswegs nur im Bereich von wenigen Dollars bewegt. Die Preise der gekauften Produkte bewegen sich nämlich bis auf mehrere 10′000 Dollars rauf..
RedHerring Artikel


Google soll AOL aus der Patsche helfen. Nach einem der wohl geschichtsträchtigsten Mergers im New Economy Hype zwischen AOL und Time Warner ist in den letzten Jahren Ernüchterung eingekehrt. Der Konzern AOL Time Warner hat sogar seinen Namen wieder auf Time Warner abgekürzt. Erst in den vergangenen zwei Jahren ist AOL wieder deutlich erstarkt, kämpft jedoch noch immer mit dem Ruf, zwar sehr viele, aber nur wenig interessante Kunden zu haben. Time Warner kann momentan pro Monat auf seinen verschiedenen Portalen – allen voran aol.com – etwas mehr als 120 Mio. unique visitors aufweisen, eine Zahl die in den vergangenen Monaten das Interesse von Microsoft und Google gleichzeitig geweckt hat. Denn mit einem Joint Venture wüchse die mit Abstand grösste Online-Mediengigant heran, eine vor allem für die Werbung höchst interessanten und gleichzeitig schreckenserregenden Ungetüm. Nun scheint die Schlacht entschieden und Google den Vorzug erhalten zu haben. Mit Onlinewerbung und einer Online-Nutzerbasis Geld – im Falle Google sogar sehr, sehr viel Geld – zu verdienen, dies sorgte noch 2001 eher für Gelächter. Nur vier Jahre später finden Transaktionen (wie auch jüngst der Kauf von myspace.com durch die News Corp) statt, die ein gewaltiges Potenzial offenbaren.
Heise Artikel

10 Ideen und Konzepte, welche die nächsten 10 Jahre überleben werden. Und wenn wir schon bei den schnell drehenden Geschäftsmodellen der e-business-models sind, hier eine interessante Umfrage des Magazins strategy-business zu den dauerhaftesten Ideen der letzten 10 Jahre. Deshalb sollten diese also auch noch für die nächsten 10 Jahre einen hohen Stellenwert haben. Vieles sind zwar Binsenweisheiten, dennoch ist immer wieder frappierend wie verblüffend einfache Ideen durchschlagenden Erfolg haben können. Bemerkenswert ist nämlich, dass viele momentan im e-Business höchst erfolgreiche Geschäftsmodelle auf verdammt einfachen und simplen Ideen basieren..
Artikel von strategy-business.com



Adrian Locher | 4. Dezember 2005 21:09 | Kategorie Business, Zimtkorn intern

Sonntag: diesmal was zum Lachen

Alle Jahre frueher oder die Eskalation der Besinnlichkeit

Montag, 17.September:

Schoenster Altweibersommer – Noch einmal Menschen in T-Shirts und Sandalen in den Strassencafes und Biergaerten. Bisher keine besonderen Vorkommnisse in der Hauptstrasse. Dann ploetzlich um 10:47 Uhr kommt der Befehl von Aldi-Geschaeftsfuehrer Erich B.: “Fuenf Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!” Von nun an ueberschlagen sich die Ereignisse. Zunaechst reagiert Minimal-Geschaeftsfuehrer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.

15:07 Uhr: Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und operiert mit Lametta und Tannengruen in der Wurstauslage.

16:02 Uhr: Die Filialen von Penny und Extra bekommen Kenntnis von der Offensive, koennen aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstandsabkommen bis zum 19.September. Die Gespraeche bleiben ohne Ergebnis.

Dienstag; 18.September:

07:30 Uhr: Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht ueberraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, waehrend zwei Weihnachtsmaenner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren Weihnachtswuenschen verhoeren. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im gleissenden Schein von 260.000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz kann zunaechst nur onmaechtig zuschauen. Immerhin haben jetzt auch Karstadt, C&A und real den Ernst der Lage erkannt.

Mittwoch; 19.September:

09:00 Uhr: Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemuese.

09:12 Uhr: Minimal kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkuehlregal.

10:05 Uhr: Bei Karstadt verirren sich dutzende Kunden in einem Wald von Weihnachtsbaeumen.

12:00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei Extra: An der Kaesetheke wird mit sofortiger Wirkung ein “Frohes Fest” gewuenscht. Die Schlemmerabteilung von real kuendigt fuer den Nachmittag Vergeltungsmassnahmen an.

Donnerstag; 20.September:

07:00 Uhr: Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.

08:00 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisensitzung fordert der aufgebrachte Penny- Geschaeftsfuehrer Walter T. von seinen Mitarbeitern lautstark: “Weihnachten bis zum Aeussersten” und verfuegt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefuerchteten CD: “Weihnachten mit Mireille Matthieu” ueber Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.

Freitag; 21.September:

08:00 Uhr: Anwohner der Hauptstrasse versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfuegung die nun von Karstadt angedrohte Musikoffensive “Heiligabend mit den Flippers” zu stoppen.

09:14 Uhr: Ein Aldi- Sattelschlepper mit Pfeffernuessen rammt den Posaunenchor “Adveniat”, der gerade vor Karstadt zum grossen Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.

09:30 Uhr: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernuesse, sondern um Christbaumkugeln gehandelt.

18:00 Uhr: In der Stadt kommt es kurzfristig zu ersten Engpaessen in der Stromversorgung, als der von Tengelmann beauftragte Rentner Erwin Z. mit seinem Flak- Scheinwerfer Marke “Varta Volkssturm” den Stern von Bethlehem an den Himmel zeichnet.

Sonnabend; 22.September:

Die Fronten verhaerten sich; die Strategien werden zunehmend aggressiver.

10:37 Uhr: Auf einem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. Und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Minimal-Parkplatz zum Verzehr von Gluehwein und Christstollen gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.

12:00 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschiessen Karstadt, Edeka und Minimal die Einkaufszone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Raeum- und Streupflicht an. Umsonst!

14:30 Uhr: Teile des Stadtbezirks sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen: Menschen wie Du und ich, die nur mal in der schoenen Herbstsonne bummeln wollten.

Nun denn: man wünscht schöne, und besinnliche Adventstage!