Einträge mit Tag "Web 2.0"

Adrian Locher | 6. August 2009 11:08 | Kategorie Adrian's, Business

Kevin Spacey erklärt Twitter David Letterman

Kevin Spacey erklärt David Letterman die Twitter-Welt. Hilarious!



Adrian Locher | 6. März 2009 10:51 | Kategorie Adrian's, Business, Zimtkorn intern

Web 2.0 in der Corporate World

Gerade eben durch einen Tipp von Tobias entdeckt: ‘Six ways to make Web 2.0 work‘ bei McKinsey Quarterly.

Die Key Findings sind sicherlich nicht revolutionär und auch nicht neu, aber treffen die Punkte meiner Ansicht nach sehr genau:

1. The transformation to a bottom-up culture needs help from the top.
2. The best uses come from users—but they require help to scale.
3. What’s in the workflow is what gets used.
4. Appeal to the participants’ egos and needs—not just their wallets.
5. The right solution comes from the right participants.
6. Balance the top-down and self-management of risk.

Im soeben angelaufenen Folgeprojekt von Postidea bei der Schweizerischen Post, welches – nomen est omen – Postidea 2.0 heisst, machen wir gerade sehr spannende Erfahrungen was es heisst, in einem Unternehmen mit 55′000 Mitarbeitern mit Web 2.0 Mechanismen zu arbeiten. Denn hier führen kleine Effekte plötzlich zu sehr grossen Resultaten und können erhebliche Potenziale entstehen lassen. So führt beispielsweise die Beteiligung der Mitarbeiter an einem kollaborativen (über eine offene Webplattform organisiertes) Ideenmanagement zu zwei ganz zentralen Resultaten:

    1. Ressourcen werden geschont: Ideen und Geistesblitze werden von den Mitarbeitern auf einer offenen, auf Kollaboration basierenden Webplattform eingestellt und von anderen Mitarbeitern bewertet und weiterentwickelt. Die Ideen kommen dadurch in einer ausgereifteren Form in eigentlichen, klassischen Ideenmanagement-Prozess. Ein Web 2.0 basierendes System unterscheidet sich also hinsichtlich der benötigten Ressourcen für das Ideenmanagement massgeblich von einem “Briefkasten-System” (egal ob online oder offline), wo Ideen von einer Person eingereicht und vom Ideenmanager beurteilt werden.

    2. Die Mitarbeiterbeteiligung am Ideenmanagement steigt: In den meisten Unternehmen sind es 5 bis 10% der Mitarbeiter, welche Ideen einbringen. Die restlichen interessieren sich meistens nicht stark dafür bzw. haben das Gefühl “nicht genügend wertvolle Ideen” zu haben. Mindestens 80% aller Mitarbeiter können aber zumindest bestehende Ideen bewerten oder weiterentwickeln. So wird die Reichweite des Ideenmanagements systematisch erhöht.



Adrian Locher | 20. Februar 2009 12:26 | Kategorie Adrian's, Business

Lift 09 in Genf

Wie letztes Jahr, werde ich auch diesmal wieder nach Genf pilgern um der Lift 09 beizuwohnen. Ich wage nun einfach mal zu behaupten, dass die Lift eine jener Konferenzen ist, für welche ich praktisch überall hin reisen würde. Nicht nur ins schöne Genf.

Wieso? Nun, die Lift Conference mit ihrem sehr attraktiven Themenmix aus Interent, Gesellschaft und Politik kann zweifelsohne als “agenda setting” bezeichnet werden. Wenn auch mit geringer Strahlkraft und nur mittlerer Reichweite, so ist es eben genau dieses kleine aber hochkarätige, was sie so speziell macht. Kurz und gut; man trifft dort einfach einen grossen Teil der Leute, die in der Welt des Internets irgendeine wichtige Rolle spielen. (Mich natürlich mal ausgenommen).

Ich freue mich jedenfalls auf die vielen Highlights und spannenden Gespräche (etwas über 600 Teilnehmer finden den Weg hauptsächlich aus Deutschland, Frankreich, UK und Holland – einige sogar aus USA und Asien – nach Genf) . Wer ebenfalls den Weg nächste Woche plant, schreibt mir doch eine kurze e-Mail, Kaffees sind in Genf immer besonders nett.



Adrian Locher | 25. Januar 2009 15:36 | Kategorie Adrian's, Business

Die Gretchenfrage im Web 2.0: Wo gehts hier denn bitte lang zum Geschäftsmodell?


David Heinemeier Hansson, Schöpfer des Ruby on Rails Framework und Gründer von 37signals, hat zum Thema Geschäftsmodelle im Internet an der Startup School 08 eine geniale Speech gehalten. Das ist schon etwas länger her, April 2008, um genau zu sein. Ich behaupte aber jetzt einfach mal, dass die Aktualität des Themas in den vergangenen 8 Monate nochmals um Sphären gestiegen ist. Und manch einer der wohl damals noch schmunzelnd zugeschaut hat, und sich gedacht hat, “ach was mit meiner tollen, weil super targeted Community verdiene ich dann schon Geld – wenn sie nur gross genug ist”, wird sich wohl langsam aber sicher was neues ausdenken.

Meine persönliche Prognose für das 2009 als superheftiges Konsolidierungsjahr für all die Geschäftsmodelle welche darauf basieren, dem Benutzer über Werbefinanzierung einen Dienst gratis zur Verfügung zu stellen, steht sowieso schon länger. Denn der Gegenbeweis, dass es im grossen Rahmen funktioniert, fehlt für mich einfach immer noch. Und die vermeintlichen Modelle die funktionieren, tun dies auch nur auf den ersten Blick: Facebook ist eine tolle App und macht einen dreistelligen Millionenbetrag an Umsatz, gibt aber auch mindestens genauso viel auch wieder aus. Robert Basic hat dazu mal die treffende Frage gestellt: “Welche Firma auf der Welt gibt es, die über 100 Millionen Kunden hat und nicht so genau weiss, wie damit Geld zu verdienen?” Ich warte darauf, wann FB beginnt den Status eines “Premium Users” einzuführen.. Skype produziert – trotz gigantischer Benutzerzahlen – nun wahrlich auch keine goldenen Zahlen und erfüllt schon gar nicht die Erwartungen, die eBay beim Kauf da reininterpretierte.

Welche Beispiele gibt es, die zeigen, dass ein indirektes Finanzierungsmodell funktioniert?

Und auf der anderen Seite stehen die Beispiele für Applikationen für die Benutzer bereit sind zu zahlen und die entsprechend schnell wachsen. Für mich sind die zwei schillerndsten sicherlich XING für Europa und salesforce.com für die USA. Beides Tools die ich persönlich sehr intensiv nutze, sowohl privat als auch geschäftlich. XING produziert astronomische EBIT-Margen (die ja nun dank Börsenkotierung auch immer schön im Quartalsbericht einzusehen sind) und salesforce.com scheint es tatsächlich zu schaffen, den CRM-Markt langsam von hinten aufzurollen.

Anyway, um wieder zum besagten Vortrag zurückzukommen: David zeigt einen ganz einfachen Weg, wie das Problem

1. Produkt
2. ???
3. Profit

gelöst werden kann. Unbedingt sehenswert und neben dem Unterhaltungswert auch wirklich gespickt mit sehr vielen Learnings.

Sein Fazit: No rocket surgery!



Adrian Locher | 1. September 2008 22:18 | Kategorie Adrian's

Startup Weekend Interlaken v 1.0

Nun hat es endlich stattgefunden, das langerwartete, erste Startup Weekend in Interlaken. Das Format war in Anlehnung an die diversten Startup-Formate entstanden, mit dem Ziel, eine sehr kleine, familiäre Plattform zum Austausch über Geschäftsmodelle zu bieten. So wurden denn auch “nur” 20 Personen eingeladen (vollständige Teilnehmerliste in Philippes Blog), von denen 5 ihr Unternehmen vorstellen und zum Geschäftsmodell sowie zu aktuellen Herausoforderungen vom Plenum Feedback einholen.

Dies war sehr spannend, da die Unternehmensvorstellungen anders als an einem Barcamp oder an einer Startuplounge sehr offen und ehrlich, weniger in Form von Pitches gehalten wurden. Dies war natürlich dem kleinen, vertraulichen Rahmen zu verdanken, hatte dadurch aber insgesamt den Effekt, dass natürlich wertvolleres Feedback gekommen ist.

Auch ich hatte neben Philippe Willi (Outdoor Interlaken), Christian Hirsig (Atizo), Markus Gander (infoklick.ch) und Maik Lustenberger (Stadtfuchs) die Gelegenheit, dieses Format für Feedback für smaboo zu nutzen. Geblieben sind mir – neben den Feedbacks auf smaboo – vor allem folgende Eindrücke: An Outdoor Interlaken finde ich die Skalierbarkeit von Abenteuer-Trips sowie die Möglichkeiten mit einer Online-Strategie ein weiteres Wachstumsfeld zu erschliessen, sehr spannend. Atizo finde ich mit dem Open Innovation Ansatz sowieso eine tolle Geschichte – die zimtkorn hat ja bei der Schweizerischen Post ein ähnlich gelagertes Projekt (zimtblog-Artikel) durchgeführt und wir sind aktuell mit Christian in Gesprächen über ein Jointventure. Markus Gander gab mit der Vorstellung von infoklick und den Eigenheiten der Finanzierung von sozialen Projekten einen faszinierenden und von vielen Anekdoten durchzogenen Einblick in die Welt der Jugendförderung, die eben nicht erst bei den Problemen, sondern schon weit vorher ansetzt (dafür hat er ja vergangenes Jahr den Award für Social Entrepreneurship der Schwab Foundation gewonnen – zimtblog-Artikel). Stadtfuchs schliesslich überzeugte durch ein einfaches, aber technisch sehr ausgereiftes Ressourcenmanagementsystem, mit welchem beispielsweise private Parkplätze als öffentliche Parkmöglichkeiten vermietet werden können.

Nachdem am Samstagabend selbstverständlich auch das Interlakner Nachtleben ausführlich studiert wurde, gings dann am Sonntag wie geplant mit Outdoor Interlaken aufs Wasser. Und zwar gleich zweimal: am Morgen waren wir auf einem dreistündigen Rafting-Trip durch die “Lütschine”. Am Nachmittag gings dann gleich weiter mit einem sehr erfrischenden Canyoning-Ausflug im Saxetenbach. Einige Impressionen..

Startup Weekend Interlaken 7
Highlight eines jeden Rafting-Trips sind natürlich die Stromschnellen..

Startup Weekend Interlaken 2
.. die für sehr amüsante Gesichtsausdrücke..

Startup Weekend Interlaken 1
.. und manchmal auch unfreiwilliges Aussteigen aus dem Gummiboot bewirken. Obwohl es sich hier – wie Philippe sagte – nur um ein Mann-über-Bord-Manöver zu “Schulungszwecken” handelte..

Startup Weekend Interlaken 3
Beim Canyoning sind die Schluchten hoch und man erfährt die ungeheure Kraft des Wassers sehr schnell am eigenen Leib..

Startup Weekend Interlaken 6
.. springend, ins Wasser hüpfend und abseilend begingen wir den Saxetenbach..

Startup Weekend Interlaken 4
.. weil das Abseilen unseres Guides John etwas eleganter aussieht, sei er hier als Beispiel gezeigt..

Startup Weekend Interlaken 5
.. das Posieren gehört beim Abenteuersport natürlich dazu..

Ein rundum gelungenes Event! Sicher ist, es wird Version 2 geben, in ähnlichem Rahmen.. Ganz herzlichen Dank auch nochmals an die Sponsoren und Tour-Guides Jon Fauver und Beni Steuri von Outdoord Interlaken!



Adrian Locher | 1. August 2008 13:31 | Kategorie Adrian's, Announcements

Startup Weekend Interlaken die Zweite

Philippes Startup Event in Interlaken hat mittlerweile schon in Deutschland Anklang gefunden! So habe ich heute dem Newsletter von deutsche-startups.de die Bekanntmachung des Events vernommen. Cool – bin mal gespannt wieviele aus der deutschen Gründerszene den Ausflug ins schöne Berner Oberland sowie ins kühle Nass wagen.. Anmelden kann man sich mittlerweile auch direkt online.

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das Rahmenprogramm am Sonntag nach der Kopfarbeit am Samstag..



Adrian Locher | 20. Juli 2008 15:15 | Kategorie Zimtkorn intern

Eine Webapplikation in 4 Tagen..

.. wie dieser Artikel auf Tech Crunch zeigt durchaus möglich. Cool!



Adrian Locher | 25. Februar 2008 10:19 | Kategorie Adrian's, Business

Studie: Erfolgsfaktoren von Communities im Web 2.0

woobby (mit denen smaboo ja in Hamburg gemeinsam im Businessplanwettbewerb-Finale der FTD) stand, hat zusammen mit der Fachhochschule Rhein-Bonn-Sieg eine interessante Studie veröffentlicht. Thema: Was sind die Erfolgsfaktoren hinsichtlich Funktionalität und Vermarktung von Communities. Die Studie hat in der Netzwelt für rege Diskussionen gesorgt, u.a. im Spiegel und auf deutsche-startups.de.


woobby fh bonn-rhein-sieg Erfolgsfaktoren Web 2.0

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Communities identifizieren: Social Community und Special Interest
  • 2/3 des Kommunikationsbudgets werden für Online-Maßnahmen ausgegeben
  • Die wichtigsten eingesetzten Kommunikationsmassnahmen sind PR (Online und Offline), Mund-Propaganda, Suchmaschinen-Marketing und Keyword Advertising
  • Die durchschnittlichen Marketingausgaben pro Neukunde liegen bei 3,10 €
  • Die Hälfte der befragten Unternehmen hat mehr als 10.000 User. Insgesamt sind ¾ der untersuchten Communities jünger als ein Jahr
  • User nutzen maximal 2-3 Communities intensiv
  • Die attraktivsten Features von Communities sind: Freundeslisten, Profilerstellung, Messaging, User-Statistiken und Suchfunktionen
  • Die Bedeutung von Zusatzfunktionen wird von Plattformbetreibern meist überschätzt, viele vermeintliche Gimmicks zur Abgrenzung von der Konkurrenz werden von den Usern gar nicht nachgefragt
  • Zur Bindung von Usern eignen sich insbesondere eine hohe Anzahl von Nutzern innerhalb der Community (Aktivität!), ein Netz von gemeinsamen Freunden und die Möglichkeit zur Selbstdarstellung


Adrian Locher | 2. Januar 2008 18:30 | Kategorie Projekte, Zimtkorn intern

WebnWine: Entwickler gesucht

webnwine

Unser Kunde, die in Zug und Dagmersellen domizilierte WebnWine AG (mehr Infos auch in den zimt-News), sucht aktuell einen talentierten Softwareentwickler für ein Anstellungsverhältnis oder auch ins Gründungsteam. Mehr Infos zum Job auf jobs.ch.



Adrian Locher | 5. November 2007 10:48 | Kategorie Adrian's

Berlin: Barcamp & Web 2.0 Expo

Trotz HSG Alumni Party im Kaufleuten am vergangenen Freitag bin ich also am Samstag sehr früh (7:30 Flug der Swiss) nach Berlin geflogen um mein Wochenende sowie den Montag in der deutschen Webszene zu verbringen.

Am BarCamp Berlin 2 gings richtig zur Sache: mit über 450 Teilnehmern ist es das grösste bisher in Deutschland (wahrscheinlich auch Europa?) durchgeführte Event in dieser Art. Entsprechend bunt durchmischt war das Publikum, wobei man erfreulicherweise dazu sagen kann, dass es sich rein um T-Shirt-People handelte. Und diejenigen welche das T-Shirt auch ab und zu gegen Krawatte tauschen (zu denen ich ja auch gehöre), die konnten die lockere und sehr familiäre Atmosphäre besonders schätzen. A propos familiär: das Event war mit einem Kinderhort sogar wirklich für solche ausgerichtet, deren Familie aus Fleisch und Blut und nicht nur aus Social Networks besteht..

Die Tracks und Sessions (siehe nachfolgendes Bild, aufgenommen am Samstag) waren teilweise richtig überlaufen und die Leute standen sogar in den Räumen. Mein Interesse galt aber wie immer an solchen Events eher weniger den Sessions, als vielmehr den Leuten, die auf den Gängen herumwuselten. Und so gab es auch hier in Berlin wieder eine ganze Reihe an spannenden, neuen Kontakten und sogar auch einige bekannte Gesichter aus der Schweiz zu sehen, wie die Teilnehmerliste (international | Deutschland) wiedergibt.

Tracks-Sessions_BarcampBerlin

Der Samstagabend endete in kleiner Runde zusammen mit Peer, Björn, Oliver und Robert bei einem hervorragenden Abendessen im Restaurant Fridas Schwester.

Erstaunlicherweise legte das Event am Sonntag dann nochmals richtig zu; es waren noch mehr Leute da und auch wirklich jeder einzelne Slot für eine Session besetzt. Am Abend beschloss ich dann gemeinsam mit Christian noch einen kleinen Kontrastpunkt ins Wochenende zu setzen und wir besuchten ein kleines Konzert der Berliner Philharmoniker im Rahmen eines Tages der offenen Tür.

Danach gings nochmals zu den Barcampern, die sich mittlerweile beim Rosenthaler Platz im St. Oberholz zur Plauderrunde versammelt hatten.

Heute nun bin ich an der Web 2.0 Expo unterwegs und sehr gespannt, ob die Atmosphäre genauso entspannt und anregend ist..