Einträge mit Tag "PanMundo"

Adrian Locher | 6. Juli 2009 17:07 | Kategorie Adrian's, Zimtkorn intern

Panmundo: Offroading in Dänemark

Nachdem Tobias nun bereits über ein Jahr schon wieder zurück ist von seiner zweijährigen Weltreise und der letzte Trip mit seinem Toyota Landcruiser auch zwölf Monate zurück liegt (Nordfrankreich und Südengland), so wurde es doch höchste Zeit, mal wieder aufzubrechen. Und dieses Mal hatten wir ganz besondere Pläne: Offroaden in Dänemark, Schweden und Norwegen.

Der Trip hat sich super gelohnt, war sehr spassig und sorgte natürlich auch wieder mal für Auftritte des zimtkorn-Logos in Skandinavien.. Hier die Highlights der zwei Wöchigen Reise!



Adrian Locher | 18. August 2008 14:18 | Kategorie Adrian's

Mit PanMundo durch die Bretagne bis nach Cornwall

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Nachdem Tobias mit seinem Projekt PanMundo.com nun zwei Jahre, 100′000 Kilometer und 43 Länder lang unterwegs war und ich ihn in dieser ganzen Zeit nur einmal besuchen konnte (Peking und Shanghai – zimtblog Artikel), wollte ich mit Myriam das PanMundo-Feeling auch nochmals erleben. Dieser hervorragende Plan entstand im ersten Moment mehr aus der Not heraus, denn der Besuch im Reisebüro machte klar, dass das Ziel, die englische Insel mit Flugzeug und Miet-Range-Rover zu bereisen, nicht zu finanzieren war. So baten wir Tobias, sein Auto für unsere Ferien ausleihen zu dürfen, um uns damit von Zürich aus auf den Weg zu machen. Ab ins Abenteuer und damit zumindest „PanMundo light“.

Nachdem die ersten Schwierigkeiten mit der Alarmanlage (im Seefeld zur Freude aller Nachbarn und Gäste des Ristorante Toto) überwunden waren, gings los durchs wunderschöne Val de Travers ins Burgund. Mit einem schönen Nuit-St-Georges war der Start nach der Ankunft im kleinen Dörfchen St-Vincent-en-Bresse burgundisch-gut und entspannt. Um dem eigentlichen Ziel der Reise – Cornwall, der malerischen Südspitze Englands – etwas näher zu kommen, gings schnell weiter in die Bretagne. Die Marathonfahrt durch die Nacht wurde nur durch Tankstopps unterbrochen. Das verfolgen der Ziffern auf der Zapfsäule trieb einen die Tränen in die Augen, doch bei 90L-Tankinhalt, durchschnittlichen 15l-Verbrauch pro 100km und den aktuellen Diesel-Preisen ist man an der Tankstelle immer gleich „Kunde des Tages“; zumindest der Tankwart war also glücklich. Auf dieser Fahrt gabs für Tobias’ Land Cruiser dann auch gleich noch ein kleines Jubiläum: die Marke von 300′000 Kilometern wurde durchbrochen. In den Morgenstunden dieser Fahrt konnten wir viele vorbeirauschende Loire-Schlösser bei aufgehender Sonne bestaunen – ein toller Anblick!

Mit Schokocroissant aus der Plasticktüte und Red Bull war das Frühstück zwar nicht sehr französisch, doch entschädigte der Strand in Quiberon für alle Strapazen in der Nacht! In Quiberon übernachteten wir dann auch das erste Mal im Dachzelt, direkt mit Blick aufs Meer und bei heftigem Regen und Wind ein unschlagbares Erlebnis! Das konnte auch durch die zugegebenermassen nicht gerade tolle Infrastruktur des Zeltplatzes (aus Myriams Duschablauf krabbelte eine riesige schwarze Spinne) nicht geschmälert werden.

Von Roscoff gings dann, wiederum in einer nächtlichen Fahrt mit der Fähre, in knapp 8 Stunden übers Wasser nach Plymouth, wo uns typisch englisches Wetter empfing. Bei Nebel und Nieselregen kommen allerdings die schmalen, mit hohen grünen Hecken gesäumten Strässchen Cornwalls auch erst so richtig zur Geltung. Und wenn man dann mal einen Blick auf die grünen Wiesen dahinter erhascht, so kann man sich schnellstens in einen Sherlock Homes Roman hineinversetzt fühlen.

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Ab dem 2. Tag hatten wir wunderschönes Wetter, die perfekte Mischung aus Sonnenschein, Wölkchen und Wind, die jene wunderschöne englische Landschaftstimmung hervorbringt, wie wir sie aus den Rosamunde Pilcher Filmen unserer Mütter kennen. In Lizard verbrachten wir dann die Nacht im „Housel Bay Hotel“, einem netten Bed & Breakfest direkt über den Klippen. Das Label „B&B“ sollte allerdings in Cornwall nicht über das sehr hohe Preisniveau von durchschnittlichen Hotels hinwegtäuschen. Für ein Doppelzimmer sind hier schnell über CHF 250 fällig und man darf dann noch nicht allzu grossen Komfort erwarten.

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Am nächsten Tag besuchten wir im Künstlerstädtchen St. Ives die „Tate Gallery“, die schön anzusehen ist aber natürlich nicht ganz mit derjenigen in London mithalten kann. Ausserdem waren wir etwas überrascht über die vielen englischen Touristen, die im beschaulichen Örtchen für unseren Geschmack etwas zu heftige Ballermannstimmung verbreiteten und flüchteten uns deshalb schnell nach Padstow. Padstow ist laut „Lonely Planet“ Cornwalls Cannes und das hat was. Nicht ganz so pompös aber doch herzig und mit überraschend vielen, hochstehenden Gastronomieangeboten. Auch letzteres schliesslich etwas, was in England nicht gerade an jeder Ecke zu finden ist. Denn anfangs ist der Pub-Food mit Ale und vielen frittierten Sachen ja noch ganz lustig, mit der Zeit beginnt aber dann schon das Fernweh nach dem kulinarisch etwas weiterentwickelten Frankreich.

Schliesslich hatten wir noch die Gelegenheit, die wohl schönste Stadt Englands, Bath, zu besuchen. Im Lonely Planet Geheimtipp Hotel „Quensberry“ – was dieses Label auch absolut verdient hat – übernachteten wir nach ausgiebigem Genuss italienischen Essens und Wein im „Restaurant Martini“. Das Sonntagsshopping in Bath brachte dann mangels sinnvoller Parkmöglichkeiten noch Licht in die englischen Gepflogenheiten der Polizei: Wenn man eine Parkbusse von 70 Pfund (was ich übrigens sehr viel finde) innert 14 Tagen zahlt, so darf man die Hälfte abziehen.

Wenn wir schon beim Verkehr sind: auch wenn die Engländer kulinarisch nicht ganz das Niveau von den Franzosen erreichen – auf der Strasse sind sie definitiv die freundlicheren und angenehmeren Genossen. Oder wann bedankt sich schon ein Busfahrer in der Schweiz, in Deutschland ganz geschweige denn in Frankreich wenn man ihm die Strasse freigibt? Ausserdem sind die französischen Harakiri-Überholmanöver – am besten immer auch vor einer Anhöhe – auf Dauer etwas nervig. Und auch die Bedienung des Blinkers – im speziellen im Kreisverkehr – scheint im französischen Strassenverkehrsgesetz nicht eindeutig geregelt; so haben wir insgesamt sicherlich 27. verschieden Methoden beobachtet. Dafür hatten wir in Frankreich aber zugegebenermassen tolle Radiounterhaltung mit den beiden Sendern „Skyrock“ und „Radio Fun“ (letzteres hatte ja auch schon vor zwei Jahren unseren Südfrankreich Roadtrip untermalt). Denn diese Sender haben mit ihren mindestens 10 Songs Repertoire, die stündlich wiederholt werden, unglaublichen Unterhaltungsfaktor.

Nach der Rückkehr über den Kanal, ein weiteres bewährtes Mal per Fähre, hiess uns Frankreich am 14. Juli („quatorze juillet“), dem französischen Nationalfeiertag, willkommen. Ein echt französisches Highlight wurde der Abstecher nach Versailles. Dort hat sich der Sonnenkönig Louis XIV mit seinem Schlösschen ein wahrhaft gigantisches Denkmal gesetzt, das unbedingt sehenswert ist.

Ein grandioser Abschluss einer schönen Reise mit einem tollen Auto, das eigentlich viel mehr möchte. Denn wir konnten weder Geländeuntersetzung noch den Schnorchel wirklich einsetzen. Ganz sicher to be continued also.

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Ein aktueller Hinweis: Wer ebenfalls PanMundo-Luft zumindest schnuppern möchte, der sollte sich den kommenden Freitagabend, 22. August ab 20 Uhr freihalten (Hinweis im zimtblog). Denn da erzählt Tobias im Zürcher Volkshaus von seiner zweijährigen Weltreise. Interessierte wenden sich am Besten an mich oder kommen abends einfach vorbei.



Adrian Locher | 26. Juni 2008 10:41 | Kategorie Adrian's, Announcements, Projekte, Zimtkorn intern

2 Jahre, 100′000 Kilometer, 43 Länder

Nachdem Tobias – ein Studienfreund der vor zwei Jahren unter dem Motto PanMundo.com auf sein grösstes Abenteuer, eine zweijährige Weltreise mit seinem Landcruiser gestartet ist – nun wieder einige Wochen in heimischen Gefilden verbracht hat, ist das nächste Abenteuer vollbracht: Er hat seine weit über 10′000 geschossenen Fotos mundgerecht in eine schöne, abendfüllende Präsentation gepackt und zieht damit nun dia-vortragend durch die Schweiz.

Als erste Station hat er sich dabei gleich ein grosses Publikum ausgesucht: das Volkshaus in Zürich. Am Freitag, 22. August lädt er dort ab 20 Uhr ein, einzutauchen in ein Abenteuer was sich so viele wünschen und doch nur so wenige in die Realität umsetzen.

Und weil die zimtkorn ja die ganze Zeit dabei war, unser Logo sozusagen einmal um die Welt gereist und die durch uns gesponserte Website www.panmundo.com vielen unserer Leser und Kunden abendfüllende Unterhaltung geliefert hat, verlosen wir an dieser Stelle 10 Eintritte an die ersten 10 Einsender. Also einfach e-Mail, Name und Vorname unten als Kommentar hinterlassen! Los gehts und ich freue mich, euch am 22. August begrüssen zu dürfen.

Untenstehend Tobias’ Flyer
Flyer PanMundo Volkshaus Zürich



Adrian Locher | 4. Februar 2008 9:05 | Kategorie Adrian's, Zimtkorn intern

PanMundo in Russland

Tobias Reichmuth, der vor etwas mehr als eineinhalb Jahren zu seiner ambitionierten Weltreise unter dem Label PanMundo.com mit einem Toyota Landcruiser 4×4 aufgebrochen ist, durchquert aktuell gerade Sibirien. Einer mehr oder weniger spannenden Fragen stellenden Journalistin, hat er vor wenigen Tagen ein Interview gegeben. Damit hats die zimtkorn also nun ins russische Fernsehen geschafft.. ?????????????!



Adrian Locher | 13. Oktober 2007 8:17 | Kategorie Adrian's, Zimtkorn intern

PanMundo in Peking und Shanghai

Vientiane Laos

Was lange währt, wird endlich gut! Die eigentlich schon seit eineinhalb Jahre abgemachte Reise zu Tobias und seinem 4×4 Toyota Landcruiser, mit dem er momentan unter dem Label PanMundo.com gerade die Welt bereist, wird nun realisiert. Soeben habe ich das Ticket nach Peking für den 20. November 2007 gebucht und einfach mal spontan einige Tage freigeschaufelt – auch das muss mal sein. Denn im November wird Tobias China bereisen und ich nehme die Chance wahr, als Co-Pilot das Land zu bereisen, über das alle reden und doch so wenig verstehen. Gemeinsam gehts dann noch für einige Tage nach Shanghai.

Gleichzeitig werde ich den Trip nutzen, um auch endlich mal bei Max-Antonio, meinem Studienfreund in Peking vorbeizuschauen, auch darauf freue ich mich sehr. Wer weiss, vielleicht schaffen wirs sogar zu dritt mal einige Tage unterwegs zu sein..

Auf dem Bild ist übrigens Tobias mit seinem Landcruiser und anderen Weltenbummler in Vientiane, der Hauptstadt zu sehen. Viele weitere Bilder gibts in seiner mittlerweile über 2000 Bilder umfassenden Foto-Galerie.

Und hier das Highlight: Verfolgungsjagd in den Wäldern Malaysias!