Einträge mit Tag "Myriam Eggers"

Adrian Locher | 29. Juli 2007 13:08 | Kategorie Adrian's, Projekte, Zimtkorn intern

Summer reloaded

Nein, die zimtkörner haben nicht etwa, wie es der zimtblog schliessen lässt, einen Sommerschlaf getätigt. Vielmehr wurde sehr viel und hart gearbeitet und die langen Sommerabende mehr für das Brutzeln von Code als für BBQ’s genutzt. Die Hauptthemen:

sportme.de: Das Social Network rund ums Thema Sport und Freizeit ist mittlerweile erfolgreich online und verzeichnet bereits mehrere Tausend regisitrierte Member. Gerade in den Wochen vor und nach dem Launch hat hier unser Team bestehend aus Sacha, Andreas, Andy, Walid und Marius eine enorme Leistung erbracht, mit vielen sehr kurzen Nächten, HotDogs und Kaffee. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle von meiner Seite!!!

smaboo und talenters.com: Auch die Ventures an denen ich beteiligt bin und um die der Schleier noch nicht ganz gelüftet wird, machen gute Schritte vorwärts. So war ich die vergangenen Wochen fast pausenlos in Deutschland (München, Frankfurt, Köln, Hannover, Hamburg und Berlin) unterwegs bei Investoren, Kunden und Partnern. Daneben läuft die Entwicklungsarbeit an den beiden Plattformen zimtkorn-intern auf Hochtouren.
1A.TV: Die auf Anbieter-Videos basierenden Branchenplattformen sind um einige Kinder reicher. So ist die 1A.TV-Plattform mittlerweile auch in Las Vegas präsent, mit lasvegas.1a.tv entstand vor einigen Wochen die erste Plattform im Auftrag der strategy3000 an der ameikanischen Westküste.

Neben viel Arbeit gabs natürlich auch immer wieder in konzentrierter Form einige Tage Sonne und Erholung: London, Fuerteventura und traditionell im Sommer Burgund. Und weil der zimtblog wie immer schon nicht nur für die Arbeit gestanden hat, auch hier wieder die must-see’s in unsortierter Reihenfolge.

London: Restaurant Piccolino an der Heddon Street, Hilton Park Lane roof-top Bar auf im 28. Stock, Brunch im Pain Quotidien im Mayfair-Quartier, shoppen im Luxus-Einkaufszentrum Fortnum&Mason beim Picadilly, einmal wie ein richtiger Touri mit der Original London Tour mit den roten Doppeldecker Bussen durch London fahren und erstaunlich viel Neues entdecken, entspannen im Regent’s oder Hyde Park, einkaufen bei Ted Baker, Selfridges, Russell&Bromley und in The Natural Kitchen, Kaffeetrinken im The Wolseley.

Fuerteventura: ein must-see an sich! Die Insel und insbesondere das Kempinski Bahia Real in Coralejo bieten perfekte Voraussetzungen für perfekte Wellness-Ferien. Unbedingt empfehlenswert ist auch das Erkunden der kargen aber sehr schönen Insel mit einem Auto, denn nur so kommt man in die wirklich entlegenen, fast vollkommen menschen-leeren Gegenden mit den schönsten Stränden.

Burgund: Wie traditionell jeden Sommer verbringe ich zusammen mit Myriam einige Tage im Burgund – von wo aus auch dieser Blogeintrag entstanden ist. Die Empfehlungen dieser wunderschönen Weinregion sind entsprechend nicht wirklich neu und auch schon bereits vor ziemlich genau einem Jahr zu lesen gewesen. Immer wieder ein Highlight an sich ist aber natürlich das Entlangfahren und -degustieren an der Côte d’Or und ihren wunderschönen Städtchen (und zumeist gleichnamigen Tropfen) Mersault, Montrachet, Pommard, Aloxe-Corton, Nuit Saint Gorges, Vosne Romanée, Gevrey-Chambertin etc. Einziges Hindernis in diesem Jahr für grosse Weinexporte in die Heimat stellt der äusserst kleine Stauraum unseres Autos dar (ca. 100 Liter, die Insider unter den Lesern kennen den Grund..)

Wie geht’s nach dem Sommer weiter? Nun da warten einige sehr spannende Projekte auf uns; unter anderem bei der Post in Zusammenhang mit der EM 2008 und unserem vor ca. einem Jahr in Zusammenarbeit mit der FHBB und Samuel Frischknecht entwickelten Online Brainstorming System „indito“..



Adrian Locher | 1. September 2006 18:07 | Kategorie Business, Zimtkorn intern

Die ideale Job Description

Im Meeting und der Vorstellung der STARTglobal Foundation (Link, Präsentation als PDF) heute morgen mit Peter Schüpbach, Peter Niederhauser, Nicolas Berg, Willy Graf, Myriam Eggers und Adrian Bischof, kamen wir auf die perfekte Beschreibung eines Anforderungsprofils für Mitarbeiter, die ein Unternehmen so richtig weiterbringen.

Ausbildung: International, Ivory League Universities
Alter: ungefähr 25
Erfahrungen: mindestens 10 Jahre Unternehmensberatung (McK, BCG, Bain u.ä.) sowie 5 Jahre als Unternehmer inklusive erfolgreichem Exit
Sprachen: Chinesisch und Russisch fliessend
Bezahlung: Fixsalär auf ukrainischem Niveau, leistungsabhängige Entlöhnung in Optionen nach amerikanischer Art

Falls also nun der geneigte Leser sich in der obenstehenden Beschreibung wiederfindet, so wende er sich vertrauensvoll an jobs@zimtkorn.ch, Anstellung per sofort und ohne weitere Interviews garantiert!



Adrian Locher | 18. August 2006 13:57 | Kategorie Adrian's, Business

Côte d’Azur

Nach einem halben Jahr ohne etwas ähnliches wie Ferien (per Definitionem mehr als drei Tage ohne zimtkorn-Overall) sollte es nun also Ende Juli/Anfang August soweit sein: auch Adrian dachte mal daran, Ferien zu machen. Mit Myriam bereiste ich per Cabrio zuerst das Burgund auf der Suche nach gutem Wein und Essen, wobei dank dem Château Mersault, das in der Côte d’Or unterhalb von Beaune liegt, vor allem Ersteres in Form von Aloxe Corton 2001 sowie im schlicht und ergreifend genialen Pommerol 2002 gefunden wurde.

Nach einigen Tagen ging es weiter in den Süden, über Aix en Provence Richtung St Tropez, Port Grimaud, Cannes, Nizza und schliesslich ins leicht mondäne Monaco. Weil zwei Wochen in Worte zu fassen in einem digitalen Wortberg enden würde, was bekanntermassen für den geneigten Bildschirmleser nicht sehr angenehm ist, sollen nachfolgend einfach die wichtigsten Orte, Sehenswürdigkeiten, Gaumenfreunden und spezielle Erlebnisse verlinkt werden:

>> Fotos

  • Chalons dans la Rue, Chalon: Kultiges, landesweit bekanntes Strassenfestival im Städtchen Chalon im Burgund.
  • Château Sully, Sully: Geschichts-trächtiges und mythengeladenes altes Schlösschen der Familie MacMahon, unbedingt sehenswert.
  • Château Mersault, Mersault: Wie oben bereits erwähnt wegen seinem Sortiment ein „strong-buy“ und mit einem wunderschönen Weinkeller tief unter der Erde unbedingt einen Besuch wert.
  • Hotel Bellevue, Merindol: Am oberen Rand des Dörfchens gelegen bietet dieses kleine Hotel, betrieben vom österreichisch-schweizerischen Ehepaar Pratter die Perfektion dessen, was man in solchen Landstrichen sucht. Sehr viel Ruhe und Sternenhimmel.
  • Hotel La Tartane, Saint-Mandrier: Herziges Hotel inmitten des Hafens von Saint-Mandrier gelegen.
  • Restaurant La Guitoune, Port Grimaud: Im malerischen, ähnlich Venedig auf dem Wasser gelegenen Städtchen Port Grimaud gibt’s die besten Gambas Frankreichs!
  • Meeres-Nationalpark Port Cros: Ein Nationalpark bestehend aus mehreren wunderschönen Inseln vor der Küste von Hyères, nur mit einem Schiff zugänglich.
  • Restaurant/Club PAPAGAYO, St Tropez: Am Hafenbecken St Tropez gelegenes, in papageienfarbenen Pastelltönen gehaltenes Restaurant.
  • Restaurants/Bar Joseph, St Tropez: Top-Adressen in Sachen Restaurants und Nightlife in Saint-Tropez.
  • Restaurant Felix, Cannes: Eines von vielen stilvollen Örtchen des Verweilens an der Croisette, das zugegebenermassen mehr durch die Atmosphäre als durch das Essen zu überzeugen vermag. Auch wenn auf der Rechnung „Café Felix“ steht, so sehen die untenstehenden Ziffern eher wie „Boutique“ aus..
  • MUSEE D’ART MODERNE ET D’ART CONTEMPORAIN, Nizza: Bei 37° Grad im Schatten ist ein klimatisiertes Museum sowieso eine Abwechslung wert und das MOCMA besticht mit schlichter Eleganz. Die Ausstellung über Raynaud, bekannt für seine bemalten Töpfe und Flaggen, enzieht sich aber bis jetzt noch etwas meiner Interpretation.
  • Café/Restaurant LOVE, Nizza: Gestyltes Café inmitten der Altstadt mit tollen Clubsandwiches, und etwas unvorsichtigen Kellnerinnen, die das Panaché offensichtlich gerne auch mal auf den Hosen ihrer Gäste sehen.
  • Hotel Marbella, Nizza: Einfaches aber persönliches Hotel mit genialer Aussicht über die gesamte Küstenlinie Nizzas
  • Géant: Die monströsen Hypermarchés mit dem bezeichnenden Namen, welche die Strassen der grösseren Orte Frankreichs säumen, dürfen natürlich nicht fehlen. Die Mischung aus Shopping-Mall mit vielen kleineren Läden und jeweils einem gigantischen Supermarkt scheint den Franzosen gut zu gefallen.
  • PAUL: Geniale Bäckerei-Kette mit Patisserie, feinem Brot und Salaten mittags. Das Businessmodell basiert auf 100% biologischen Zutaten für die Produkte, “Front-Cooking”, einem ländlich anmutenden, sehr warmen Shopdesign und einer klassischen Premium-Strategie.
  • Michelin Guide Vert Côte d’Azur: Der perfekte Reiseführer, seriös geschrieben und mit tollen Empfehlungen.
  • iPod mit Radioadapter oder viele CD’s: Empfehlenswerte Reisebegleiter, zumal die meisten französischen Radiosender mit einigermassen passabler Musik offensichtlich ein Musiksortiment von 10 Liedern haben. So kommt es regelmässig vor, dass dieselben Lieder pro Stunde mehrmals gespielt werden. “Radio FUN” toppt diesbezüglich alles, sogar “unseren” Radio105.


Adrian Locher | 10. Juli 2006 13:49 | Kategorie Adrian's

EM 2008

Nun gut, ich gebe es zu, der Titel ist etwas gar antizipatorisch aufgeladen. Doch freuen wir uns natürlich nach dem Ende der fulminanten WM 2006 in Deutschland um so mehr auf unvergessliche Fussballaugenblicke im Jahr 2008 in unserem eigenen Land. Auch wenn man vermuten könnte, dass die vergangene WM an Emotionen (vor allem um das Spielfeld; viel mehr als auf dem Rasen) kaum mehr zu überbieten ist, so bin ich doch sehr gespannt, ob sich die Schweizer Fussballfans noch mehr mitreissen lassen. Nachdem diese WM wirklich sehr wenige Wünsche offenlässt (was im Übrigen auch schon alles hinreichend kommentiert ist, weshalb hier auf weitere subjektive Betrachtungsweisen verzichtet werden soll), so hoffen wir hier bei der zimtkorn lediglich für die EM 2008 auf etwas mehr Offensiv-Fussball.

Zu diesem Blogeintrag motiviert wurde ich ja im Übrigen von Myriam mit diesen Zeilen:

“ich hab mich eben auf Euren Blog geklickt und dachte mir, vielleicht steht da was drin, zum Thema Fussball und Tränen in Mädchengesichtern, das Sterben eines Helden und seine Unvergänglichkeit, Kratzer, die ein Kunstwerk nur spannender machen, Amnestien und die Tatsache, dass alles “nur” Fussball ist..”