Einträge mit Tag "Monaco"

Adrian Locher | 1. März 2007 23:13 | Kategorie Adrian's

live from NGEF Monaco 2007

www.flickr.com

Adrian Locher's NGEF Monaco 2007 photosetAdrian Locher’s NGEF Monaco 2007 photoset

Highlights

Speakers und Panelists

  • Candace Johnson, Co-Initiator ASTRA (das erste private Satelliten-Netzwerk)
  • Jason Drummonds, Serial Entrepreneur, gestartet mit 15 Jahren, hat 5 Unternehmen (alle in den Bereichen Internet, Media und VoIP) an die Börse gebracht.
  • John Mclean, Gründer der The Late Escape Group (Direct Sales Travel Agency), EMBA an der IUM in Luxury Brands.
  • Dr. David J. Brophy, University of Michigan, Ross School
  • Prof. Jay Mitra, Director Centre for Entrepreneurship University of Essex
  • Ron Posner, Saints VC & JP Morgan Technology Partners
  • Vaga Bartalini, ING Bank Monaco
  • Marcus Galdia
  • Vivian Scott
  • John Watton
  • Dmitry Goroshevsky, former Internet Telecom Ltd.
  • Jean-Charles Allavena
  • Burton Gintell, Sophia Business Angels
  • Joseph Page
  • Juliana Garaizar, Ifex Innovation Finance

Business Plan Competition

  • Fitness Nutri Lounge: Monaco-based Fitnesscenter mit einem Total Care Konzept (Fitness, Food, Wellness, Fashhion), das im Franchise-Modell in Europa wachsen soll.
  • Omni Sciences: Neue Glasfasertechnologie, welche eine Datenübertragung mit einer Lichtquelle ermöglicht, für die es bei herkömmlicher Technologie 250 Lichtquellen benötigt und zudem aufgrund von Standardkomponenten verhältnismässig sehr günstig ist. HOT! (Update: belegte den 2. Platz)
  • ebistro.eu: Webplattform (momentan in Brüssel) analog dem Konzept von eatnow.ch.
  • TOUCHSIGHT: „easy to use and inexpensive blind-aid system“; eine Art Handschuh, der über Ultraschall die Funktion eines Blindenstocks übernimmt. HOT! (Update: belegt wie erwartet 1. Platz in der Competition)
  • angel mobile: Mobile Video Pushcasting.

Key Questions
Folgende Fragen, die währen den Vorstellungen der Startup-Ideen gestellt wurden, finde ich besonders interessant:

  • Competitive Research: Was sind die Eintrittsbarrieren für Konkurrenten, die vom Startup in Anspruch genommenen USP’s ebenfalls zu übernehmen bzw. zum bestehenden Angebot hinzuzufügen? Wie einfach ist es, den Added Value zu imitieren?
  • Konkurrenztechnologien: Existieren diese und wurden sie in die Betrachtung einbezogen? Wurde der Fokus der Betrachtung richtig gewählt, oder gibt es eventuell sich noch im Anfangsstadium befindliche aber potentiell sehr schnell durchdringende Technologien, welche gefährlich werden könnten? Wie ist der Lebenszyklus der vorgestellten Technologie und in welcher Phase befindet man sich momentan?
  • Markteintrittsstrategie: Ist der Zeitpunkt gut gewählt, ist er zu kurzfristig oder liegt er zu weit in der Zukunft? Wie sieht die Competitive Landscape zum Zeitpunkt des Markteintritts aus?
  • Finanzierung: Wo genau fliesst die Angel- oder VC-Investition rein, was wird damit gemacht und was wird damit erreicht?
  • Ertragsmodelle: Sind die Revenue Streams gut durchdacht, macht das Ertragsmodell Sinn?
  • Intellectual Property: Welche Möglichkeiten gibt es und wie sind diese bisher ausgeschöpft worden?

Walter Brouwer
Die wichtigsten Insights aus seinem unternehmerischen Abenteuer um pajamanation.com:

  • Web 2.0 replaced my web 1.0 and we are ready for 3.0
  • I made all my managers in all the countries shareholders
  • France said ‚no’, so we move to the USA
  • What constitutes global law? (worldlawdirect)
  • Menlo Park became binary (grow or go, top or flop, nothing in-between)
  • We went Open Source everything
  • We worked with elastic pricing
  • We implemented the long tail distribution
  • We went multi-channel: websites, theme sites, traffic sites, internet radio, internet tv, shop in second life, mobi site
  • Multilanguage: glocality made globality (UTF-8 and Joom!Fish)
  • Multicountry: follow the arrow of time (we are now going into Africa)
  • Multichain: supply chains democratized (major credit cards, paypal, sms, Telefone, Western Union, paybycash.com, globalpaynet.com)
  • We gave up advertising, focusing on blogs, emails, evangelists, forums, linking
  • Connections and social software reformed tribes (got all his country managers by LinkedIN)
  • New filters showed up to search abundance (floksonomies, collaborative filtering, recommendation engines, deli.cio.us)

pajamanation.com did it finally: launched since January 2007, 70 microjobs per day, VC valuation 12 Mio $, presented in 58 countries, etc..

Ein interessanter Vorschlag von Brouwer (auch schon „Woody Allen of the Business World“) genannt: Regierungen agieren nur noch als Service Provider, eine interessierte Person kann sich per Services das eigene „synthetische Land“ zusammenklicken.

Zum Schluss: 10 controversial predictions about the near future (ok, es sind nur 9), als Foto der Slide (Link).

Heidi Roizen
„10 Lessons about Venture Capital“

  1. VC is a hit business. (3% aller Deals bringen 50% der Returns. 60% der Unternehmen bringen weniger Returns als investiert worden ist.)
  2. VC’s are portfolio managers. (Für eine VC steht nicht so sehr das investierte Unternehmen, als vielmehr sein Portfolio und dessen Optimierung im Vordergrund.)
  3. VC’s often turn down good companies. (Ein interessantes Business für einen VC erfüllt zwei Bedingungen: 1. es existiert eine Exit-Möglichkeit, 2. es ist höchst skalierbar.)
  4. Due Diligence is gut + homework + time. (100 Meetings vor einem Investment sind die Regel, nicht die Ausnahme!)
  5. If you don’t trust someone, don’t invest.
  6. The best entrepreneurs don’t hide the ball. (VC-Regel: Unterstütze den CEO in allen Belangen die möglich sind, oder feuere ihn.)
  7. Startup entrepreneurs are not always great CEOs.
  8. Be prepared to invest more.. or not!
  9. Virtually all startups change course.
  10. VC’s need to find exits.

Anekdote: Eines der Mobius Investments (Disclosure kommt später) wird diese Tage für 82 Mio. verkauft, Mobius hat 4 Mio. investiert und wird nun 16 zurückerhalten. Eigentlich möchte Mobius aber noch nicht verkaufen, weil sie in dem Unternehmen eine „one billion dollar company“ sehen, ist aber gezwungen, weil andere VC’s den Exit wollen.

Programm neben dem Programm



Adrian Locher | 3. Februar 2007 15:10 | Kategorie Adrian's, Zimtkorn intern

Next Generation Entrepreneur Forum in Monaco

NGEF Monaco

Auch in diesem Jahr findet das in START-Kreisen fast schon legendäre Next Generation Enrepreneur Forum NGEF in Monaco an der International University of Monaco IUM wieder statt. Vom 1. bis 3. März 2007 treffen sich in Monaco ähnlich dem START Summit Studierende, erfolgreiche Unternehmer und Investoren zu einer Konferenz mit interessanten Panels, einem Businessplan-Wettbewerb sowie sehr vielen Gelegenheiten zum Networking in einer einmaligen Atmosphäre. (Ist ja beim Veranstaltungsort auch nicht anders zu erwarten..)

Die Higlights des NGEF 2007

  • Heidi Roizen, Managing Director von Mobius Venture Capital (u.a. investiert in Technorati, Feedburner und newsGator) und zuvor Vice President bei Apple
  • Candace Johnson, Mitgründerin des SES ASTRA (weltweit grösstes Satellitennetzwerk)
  • Alan Barrell, Entrepreneurship Professor an der Universität Cambridge
  • Tracy Mattes, frühere US-Spitzensportlerin

Wie in den vergangenen zwei Jahren werden auch dieses Jahr wieder einige Mitglieder des Pioneers Club St. Gallen (unter anderem auch ich) an diesem Event teilnehmen. Sollten sich geneigte Leser ebenfalls für den Event interessieren, so steht Sascha Hertli (hertli@startglobal.org) gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.



Adrian Locher | 18. August 2006 13:57 | Kategorie Adrian's, Business

Côte d’Azur

Nach einem halben Jahr ohne etwas ähnliches wie Ferien (per Definitionem mehr als drei Tage ohne zimtkorn-Overall) sollte es nun also Ende Juli/Anfang August soweit sein: auch Adrian dachte mal daran, Ferien zu machen. Mit Myriam bereiste ich per Cabrio zuerst das Burgund auf der Suche nach gutem Wein und Essen, wobei dank dem Château Mersault, das in der Côte d’Or unterhalb von Beaune liegt, vor allem Ersteres in Form von Aloxe Corton 2001 sowie im schlicht und ergreifend genialen Pommerol 2002 gefunden wurde.

Nach einigen Tagen ging es weiter in den Süden, über Aix en Provence Richtung St Tropez, Port Grimaud, Cannes, Nizza und schliesslich ins leicht mondäne Monaco. Weil zwei Wochen in Worte zu fassen in einem digitalen Wortberg enden würde, was bekanntermassen für den geneigten Bildschirmleser nicht sehr angenehm ist, sollen nachfolgend einfach die wichtigsten Orte, Sehenswürdigkeiten, Gaumenfreunden und spezielle Erlebnisse verlinkt werden:

>> Fotos

  • Chalons dans la Rue, Chalon: Kultiges, landesweit bekanntes Strassenfestival im Städtchen Chalon im Burgund.
  • Château Sully, Sully: Geschichts-trächtiges und mythengeladenes altes Schlösschen der Familie MacMahon, unbedingt sehenswert.
  • Château Mersault, Mersault: Wie oben bereits erwähnt wegen seinem Sortiment ein „strong-buy“ und mit einem wunderschönen Weinkeller tief unter der Erde unbedingt einen Besuch wert.
  • Hotel Bellevue, Merindol: Am oberen Rand des Dörfchens gelegen bietet dieses kleine Hotel, betrieben vom österreichisch-schweizerischen Ehepaar Pratter die Perfektion dessen, was man in solchen Landstrichen sucht. Sehr viel Ruhe und Sternenhimmel.
  • Hotel La Tartane, Saint-Mandrier: Herziges Hotel inmitten des Hafens von Saint-Mandrier gelegen.
  • Restaurant La Guitoune, Port Grimaud: Im malerischen, ähnlich Venedig auf dem Wasser gelegenen Städtchen Port Grimaud gibt’s die besten Gambas Frankreichs!
  • Meeres-Nationalpark Port Cros: Ein Nationalpark bestehend aus mehreren wunderschönen Inseln vor der Küste von Hyères, nur mit einem Schiff zugänglich.
  • Restaurant/Club PAPAGAYO, St Tropez: Am Hafenbecken St Tropez gelegenes, in papageienfarbenen Pastelltönen gehaltenes Restaurant.
  • Restaurants/Bar Joseph, St Tropez: Top-Adressen in Sachen Restaurants und Nightlife in Saint-Tropez.
  • Restaurant Felix, Cannes: Eines von vielen stilvollen Örtchen des Verweilens an der Croisette, das zugegebenermassen mehr durch die Atmosphäre als durch das Essen zu überzeugen vermag. Auch wenn auf der Rechnung „Café Felix“ steht, so sehen die untenstehenden Ziffern eher wie „Boutique“ aus..
  • MUSEE D’ART MODERNE ET D’ART CONTEMPORAIN, Nizza: Bei 37° Grad im Schatten ist ein klimatisiertes Museum sowieso eine Abwechslung wert und das MOCMA besticht mit schlichter Eleganz. Die Ausstellung über Raynaud, bekannt für seine bemalten Töpfe und Flaggen, enzieht sich aber bis jetzt noch etwas meiner Interpretation.
  • Café/Restaurant LOVE, Nizza: Gestyltes Café inmitten der Altstadt mit tollen Clubsandwiches, und etwas unvorsichtigen Kellnerinnen, die das Panaché offensichtlich gerne auch mal auf den Hosen ihrer Gäste sehen.
  • Hotel Marbella, Nizza: Einfaches aber persönliches Hotel mit genialer Aussicht über die gesamte Küstenlinie Nizzas
  • Géant: Die monströsen Hypermarchés mit dem bezeichnenden Namen, welche die Strassen der grösseren Orte Frankreichs säumen, dürfen natürlich nicht fehlen. Die Mischung aus Shopping-Mall mit vielen kleineren Läden und jeweils einem gigantischen Supermarkt scheint den Franzosen gut zu gefallen.
  • PAUL: Geniale Bäckerei-Kette mit Patisserie, feinem Brot und Salaten mittags. Das Businessmodell basiert auf 100% biologischen Zutaten für die Produkte, “Front-Cooking”, einem ländlich anmutenden, sehr warmen Shopdesign und einer klassischen Premium-Strategie.
  • Michelin Guide Vert Côte d’Azur: Der perfekte Reiseführer, seriös geschrieben und mit tollen Empfehlungen.
  • iPod mit Radioadapter oder viele CD’s: Empfehlenswerte Reisebegleiter, zumal die meisten französischen Radiosender mit einigermassen passabler Musik offensichtlich ein Musiksortiment von 10 Liedern haben. So kommt es regelmässig vor, dass dieselben Lieder pro Stunde mehrmals gespielt werden. “Radio FUN” toppt diesbezüglich alles, sogar “unseren” Radio105.