Adrian Locher | 4. August 2006 21:48 | Kategorie Announcements, Zimtkorn intern
Der START Summit 2006 zum Thema “EUROPRENEURSHIP – Success made in Europe“, welcher am 19. Juli diesen Jahres auf dem Lilienberg stattgefunden hat und durch die zimtkorn als Sponsorin unterstützt wurde, ist nun auch live im Web verfügbar. Mehr als 100 Studierende und über 30 Unternehmer liessen sich von Gründern und Serial Entrepreneurs wie Bert Twaalfhoven, Mark Korzilius, Bill Liao und Rolf Dobelli in den Bann ziehen. So offen formuliert das Thema, so konkret doch teilweise die Ratschläge erfolgreicher Gründer an Jungunternehmer und Studierende.
zimtkorn hat die studentische Initiative zur Förderung von Unternehmertum an Universitäten und Fachhochschulen START, mit Büros in St. Gallen, Zürich, Winterthur, Lausanne, Liechtenstein, München, Baden-Württemberg und Erlangen-Nürnberg, mit Services in den Bereichen Corporate Design und konzeptioneller Beratung für den Internetauftritt unterstützt.
START Summit 2006 live Webstream
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Tags: Entrepreneurship, Lilienberg, START, START Summit
Adrian Locher | 29. März 2006 19:49 | Kategorie Adrian's, Zimtkorn intern
Inspiriert von den Unternehmergesprächen auf dem Lilienberg, wo dieses Mal ein ganz besonderer Unternehmer im Vergleich stand: Hans Vontobel, der noch fast täglich in seiner Bank arbeitet, noch immer höchst persönlich Kunden aus Übersee empfängt und eine beeindruckende Persönlichkeit mit 90 Jahren darstellt.
- Der Unternehmer als Vorbild.
- Die positive Unzufriedenheit.
- Spontaneität und Hartnäckigkeit.
- Andersdenker als unangenehme, aber notwendige Faktoren.
- Unternehmertum heisst kalkuliertes Risiko eingehen. Kalkuliertes Risiko heisst das Worst Case Szenario, bei welchem ich immer noch ruhig schlafen kann.
- Unternehmerisch tätig sein, heisst Mehrwert schaffen. Unternehmer sein heisst, diesen Mehrwert auch zum grossen Teil selbst abschöpfen zu können.
- Beharrlichkeit und dicke Haut .
- “quand-même” – trotzdem.
- Regenschirmverbot für Unternehmer. Der Regenschirm schützt zwar vor dem Wasser, verbaut aber auch die Sicht auf die Sonne.
- Fühlen. Denken. Handeln.
- Themen der Gespräche: Was macht Sinn? Was macht Spass? Was macht stark? Was lohnt sich?
- Spass an der Arbeit, an der Erfüllung der Aufgabe muss für den Kunden erkennbar gemacht werden.
- Search for delights. Das Suchen der kleinen, aber entscheidend wirkenden Unterschieden in Produkten und Dienstleistungen. Diese Unterschiede aufzubauen kostet häufig nichts oder nur sehr wenig, bringt aber viel. Beispiel: Tontafel auf dem Tisch im Hotelrestaurant, auf welcher der Familienname eingebrannt ist, während man am Tisch und überall sonst im Hotel auch mit dem Namen angeredet wird..
Statements
- Hans Vontobel: Der Wettkampf als Treiber, als Sinn des unternehmerischen Handelns. Die ganzheitliche Betrachtung folgt später. Dann aber auch Verantwortung und Verbundenheit.
- Hans Vontobel: Die Gehälter welche von Managern in internationalen Konzernen momentan bezogen werden sind schlicht unanständig.
- Hans Vontobel: Beim Gegner regnets auch!
- Hans Gall: Unternehmer sein, heisst auf weite Strecken dienen und nicht verdienen.
- Fritz Huber: Lohn motiviert nur kurzfristig, verliert danach mehr oder weniger seine Wirkung als Motivationsfaktor.
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Tags: Entrepreneurship, Lilienberg, Unternehmertum
Adrian Locher | 3. Oktober 2005 7:01 | Kategorie Zimtkorn intern
Liebes Tagebuch
Unterschiedlicher könnte das Leben eines Unternehmers nicht sein! Vorgestern Freitag gings ab nach München ans openBC-Treffen, das sinnigerweise auf den Wies’n stattfand. Hier stand zwar weniger das Networking als mehr das Trinken von Bier im Vordergrund, trotzdem ergaben sich einige interessante, teilweise auch etwas spezielle Gespräche. Zwar dominierten eindeutig die etwas frivoleren Naturen (vor allem in Form von Schotten mit echter Schottischer Beinbekleidung – und nichts darunter), doch blieb sogar auch Zeit, alteingesessene Geschäftsmodelle zu betrachten. So hat mich beispielsweise das Teufelsrad schwer beeindruckt. Das Teufelsrad ist ein Zelt wo man als Zuschauer Eintritt bezahlt, als Zuschauer aber auch aktiv und mittendrin dabei sein kann, nämlich wenn man sich eben aufs Teufelsrad – eine drehende Plattform auf der allerhand skurille Spiele stattfinden – begibt. Das Prinzip ist sehr simpel: Das Publikum wird unterhalten indem es zumeist darum geht, wer länger auf der drehenden Plattform bestehen kann und nicht von den Zentrifugalkräften hinausgetragen wird. Seit mehr als 100 Jahren (wohl auch mit dem noch immer identischen Equipment) wird so Unterhaltung pur geboten in der noch immer gleichen Form! Ist doch erstaunlich, da gibt es Tausende anderer Möglichkeiten mit neuestem Hightech und trotzdem erhält ein sehr simples und dennoch unterhaltsames Prinzip so grossen Zuspruch. Soviel zu fast ewig währenden Modellen.
Der darauf folgende Samstag startete standesgemäss mit Weisswurst-Frühstück im Franziskaner – obwohl es nach vielen Mass am vergangenen Abend schon eine ordentliche Portion Überwindung kostete gleich wieder mit Weissbier zu starten. Danach gings – man glaubts kaum – hochproduktiv weiter und es wurde ein Meilenstein für die studentische Unternehmerorganisation START geschaffen, indem alle Offices sich auf ein gemeinsames Network-Agreement einigen konnten. Bei einer Organisation von 8 Offices in der Schweiz, in Lichtenstein und in Deutschland keine Selbstverständlichkeit, auch wenn niemand auch nur im Geringsten Fan von Politik ist. Trotz allem, auf jeden Fall ein guter Anfang in eine Zeit von START, wo wieder verstärkt auf Zusammenarbeit und gemeinsame, schlagkräftige Projekte und vor allem auf einen sauberen Wissenstransfer gesetzt werden kann.
Heute schliesslich gings gegen Abend (und für die nächsten zwei Tage) mit Vollblut-Unternehmertum weiter: am Unternehmergespräch auf dem Lilienberg, einer Institution, geschaffen durch den Unternehmer Walter Reist. Der Lilienberg ist eine absolut bemerkenswerte und in seiner Aussage tief beeindruckende weil so einfache aber geniale Schöpfung! Es ist sicherlich in der Schweiz auch nicht Usus, dass ein Unternehmer, getrieben durch die Vorstellung, der Gesellschaft etwas zurückzugeben und etwas bleibendes zu hinterlassen, solche Taten, fernab von Renditegedanken, erbringt. Chapeau!
Die einzigartige Stätte, wunderschön gelegen am Bodensee, soll Gelegenheit geben, in einer inspirierenden Atmosphäre auf Fragen wie die folgenden einzugehen: Was macht Sinn? Was macht Spass? Was macht stark? Was lohnt sich?
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Tags: Lilienberg, München