Social Entrepreneurship driven by Web 2.0
Aufmerksam gemacht durch einen Tipp von Sebi Burkhard auf tree-nation.com, habe ich mich einmal darangesetzt, zu schauen, wieviele Social Entrepreneurship Konzepte (Wikipedia zu “Social Entrepreneurship”) existieren, die auf Web 2.0 Technologien basieren oder zumindest durch diese “enabled” werden.
Auf folgende spannende Projekte bin ich gestossen:
- Glowfish – ein Social Network für Nonprofits, Stiftungen und interessierten Personen, das dem Teilen und Weiterentwickeln von Ideen, dem Vermitteln von Kontakten oder auch dem Suchen von Helfern für Projekte dient.
- change.org – wie Glowfish auch ein Social Network, das sich als Think Tank zum Lösen von Problemen, die die Welt beschäftigen versteht. Technisch etwas spannender gemacht als Glowfish.
- idealist.org – dito.
- WORLDCHANGING – versteht sich als Informationsplattform und Community.
- social edge – Social Network “von und für Social Entrepreneurs”.
- techsoup.org – Technologie-Plattform für Nonprofits.
- ConsultantCommons – Community-Plattform für IT-Consultants, die für Nonprofits arbeiten.
- rethos.com – Medienportal und Social Networking Seite, welches die Welt nachhaltig und sozial verändern möchte.
- dropping knowledge – Social Network, das sich als “globale Dialog-Plattform” versteht. Technisch sehr schön umgesetzt.
- do the right thing – Digg-ähnliche Plattform die News über Unternehmen sammelt, welche sich als “Good Corporate Citizen” verhalten.
- chipin – geniale Plattform ganz im Stile von prosper.com und zopa.com, die dem Online-Fundraising dient. Im Unterschied zu prosper und zopa, jedoch nicht, um private Träume zu realisieren, sondern vielmehr um das Geld für soziale Projekte einzusetzen. Über Widgets kann das Fundraising beispielsweise auf dem eigenen Blog eingebaut werden.
- Kiva – ein auf Web 2.0 Basis umgesetztes Microfinance-Konzept, wo Geld an Klein-Unternehmer in der dritten Welt ausgeliehen werden kann.
- tree-nation – Projekt, das 8 Mio. Bäume in der Sahara pflanzen will.
- FreePledge – ermöglicht einem Online-Shop das einbinden eines Widgets zum Sammeln von Spenden durch die Onlineeinkäufer.
- ebay Giving Works – ebay für Nonprofits.
- cMarket – ebenfalls eine Charity-Auktionsseite.
- GoodSearch – eine Yahoo-basierte Suchmaschine, welche die Affiliate Revenues an die angemeldeten Nonprofits weitergibt.
- Village – ein Multiplayer Online Echtzeitspiel, das den Spieler in die Rolle eines Social Entrepreneurs in Afrika versetzt.
- aidpage.com – “Aidpage enables the simple, direct people aid people over the Internet.”
- ModestNeeds.org – ähnlich dem Prinzip von chipin können auf ModestNeeds.org kleine Beträge von typischerweise 5 bis 100$ gespendet werden für Familien in finanzielln Engpässen.
- Wild Apricot – Web-Software für Non-Profit-Organisationen (Funktionalitäten: Mitglieder-Datenbanken, Website mit CMS, Event Management, Online Donations, u.ä.) mit einem moderaten Pricing für Premium-Funktionen.
Blogs die sich mit dem Thema Social Entrepreneurship beschäftigen (ungeordnet):
- Non-Profit Tech Blog
- Untangled
- SSE
- audeamus.com
- Social ROI
- 4Nonprofits Blog
- Social Edge Technology
- Treehugger
- Jayne Blog
- WEF Forum Blog
- Economy and Society
- PSD Blog World Bank
- VC Confidential Philantrophy
- AIESEC Blog Social Entrepreneurship
Zum Schluss: Was fällt auf? Unter all den Projekten sind bemerkenswert wenige aus Europa. Was Andreas Göldi in seinem Gast-Blogpost auf LunchoverIP mit dem Artikel “Better in America? Tech-entrepreneurialism in Europa vs the US” konstatiert, gilt wohl leider auch für den Bereich des Social Entrepreneurships.
Weitere Hinweise auf Projekte und Blogs zum Thema sind herzlich willkommen!















[...] der Zimtblogger hat eine Liste zusammengestellt, wo man solche Web-Unternehmen finden kann: Social Entrepreneurship driven by Web 2.0 [...]
[...] Die Liste gibts hier>> [...]
[...] Dass bei rejolt das Web eine große Rolle spielt wird nicht zuletzt an diesem Blog deutlich. Wir verdienen zum Großteil unser Geld mit Arbeit im Web und beobachten gespannt, was dort gerade unter dem Schlagwort ‚Web 2.0‘ passiert. Besonderes interessant finden wir deswegen die Liste ‚Social Entrepreneurship driven by Web 2.0‘, die Adrian Locher auf seinem Zimtblog zusammengestellt hat. Darin verlinkt er verschiedene Social Networks, Portale, Onlinespiele und sonstige Webapplikationen, die alle soziale, ökologische oder nachhaltige Themen im Kern haben. Dazu kommt noch eine Liste mit Blogs, die sich mit Social Entrepreneurship befassen. (via Basic Thinking Blog) [...]
Ein kurzer Hinweis auf eine Liste von Social-Ventures, die im zimtblog zu finden ist. Wer sich also für Lösungen von gesellschaftlichen Problemen einsetzen möchte, oder dies bereits tut, dem könnte diese Liste hilfreich sein. Eine ausführliche Beschreibung dessen, was sich hinter Social Entrepreneurship verbirgt, bekommen Sie via Wikipedia.
[...] Nachdem ich mich heute morgen bei rejolt mit einer Liste von Social Entrepreneurships beschäftigt habe, die mit Web-2.0-Technik realisiert werden, bin ich spontan aktiv geworden und habe zu zwei Mikrokrediten für Unternehmerinnen in Kenia beigetragen und einen Baum in Afrika „gepflanzt“. Kosten der gesamten Aktion: 65$. Sollten die Mikrokredite allerdings erfolgreich zurückgezahlt werden (die Wahrscheinlichkeit liegt bei 95%), bekomme ich 50$ irgendwann nächstes Jahr zurück. Kleine Schritte, die aber, gerade weil man auch hier auf die Einfachheit und die Masse des Internets setzt, verdammt viel verändern können…hoffe ich.
Social Entrepreneurship in Deutschland:
http://imagineblog.wordpress.com/ (AIESEC Imagine Community mit Schwerpunkt SE)
Frauke, vielen Dank für den Hinweis, habe den Blog von AIESEC in die Liste aufgenommen.
[...] More Links: – Interview with Kiva’s President Premal Shah – Stefan about his first investments – Documentary about Kiva – Article about Social Entrepreneurship of Adrian Locher [...]
Adrian,
You are right that most of the Social Entrepreneurship project are US-based, but I think if you look closer to home you will also find some, and might want to add to your list.
I have lived, studied and worked for 16 years in the California, and can relate to the US culture quite well.
They re willing take risks at new ideas, and not afraid if they fail. This is something that, until recently, has not existed in Europe.
The new generation is different, and the blogging scene shows that.
There is a lot of talent in Switzerland, and I think that we need to be less critical and more daring. Take a chance with an idea. If it doesn’t work, then in the worst case, we have learned a lot.
“Think big, start small, grow fast” – this is my motto.
Paul Ryatt
http://www.homepaq.ch
Paul, that’s a word! And that’s why I co-founded the STARTglobal Foundation together with other entrepreneurs, that supports student entrepreneurs with interest-free loans and potential early-early stage investors.
I am very sure that organisations like the mentioned foundation and programs like venturelab will have a great impact on entrepreneurial thinking in our society in 5 to 10 years!
[...] In einem spannenden Feierabendbier-Gespräch mit Roger Stettler, der selber bei einer Bank tätig ist, habe ich mich gerade zum Thema netzwerkbasierte Geschäftsmodelle und ihre Abhängigkeiten zu Regulatorien unterhalten. Ganz konkret ging es um die Frage, inwiefern Social Networks in denen es um Geldgeschäfte geht, wie zum Beispiel bei der Plattform prosper.com (Vermittlung Peer to Peer Darlehen) oder auch kiva.com (Peer to Peer Microcredits, bereits einmal erwähnt in meinem Artikel “Social Entrepreneurship driven by Web 2.0” abhängig sind von Regulatorien. [...]
[...] In einem spannenden Feierabendbier-Gespräch mit Roger Stettler, der selber bei einer Bank tätig ist, habe ich mich gerade zum Thema netzwerkbasierte Geschäftsmodelle und ihre Abhängigkeiten zu Regulatorien unterhalten. Ganz konkret ging es um die Frage, inwiefern Social Networks in denen es um Geldgeschäfte geht, wie zum Beispiel bei der Plattform prosper.com (Vermittlung Peer to Peer Darlehen) oder auch kiva.com (Peer to Peer Microcredits, bereits einmal erwähnt in meinem Artikel “Social Entrepreneurship driven by Web 2.0” abhängig sind von Regulatorien. [...]
http://www.thecareclub.org/ ist eine neue Idee in Deutschland, die noch lernen muss zu fliegen. Mit jedem Kauf eines Artikels geht ein festgelegter Anteil des Kaufpreises an Charityprojekte. Diese Projekte können von den usern vorher bewertet und ausgewählt werden.
[...] Ein kurzer Hinweis auf eine Liste von Social-Ventures, die im zimtblog zu finden ist. Wer sich also für Lösungen von gesellschaftlichen Problemen einsetzen möchte, oder dies bereits tut, dem könnte diese Liste hilfreich sein. Eine ausführliche Beschreibung dessen, was sich hinter Social Entrepreneurship verbirgt, bekommen Sie via Wikipedia. [...]
Neuer Blog zum Thema Social Entrepreneurship im WWW.
http://socialentrepreneursinweb20.blogspot.com